Die multipel sklerose ist eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Sie ist nicht auf eine Stelle beschränkt, sondern kann unterschiedliche Lokalitäten der weißen Hirnsubstanz und des Rückenmarks befallen. Deshalb sind die Symptome sehr vielfältig, weshalb die Diagnose der Erkrankung häufig erst sehr spät gestellt wird. Da sie zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen gehört, wird diese vielfach Gegenstand der Forschung. Dennoch ist die Entstehung noch immer nahezu ungeklärt. Die Forschung ist sich allerdings sicher, dass es sich um eine Autoimmunerkrankung handelt. Darunter wird eine Erkrankung verstanden, bei der sich das eigene Immunsystem gegen den Körper richtet. T-Lymphozyten leiten bei der multiplen Sklerose einen Entzündungsherd ein. In Folge dessen kommt es schließlich zu einer Entmarkung. Die Myelinscheiden des zentralen Nervensystems werden angegriffen und geschädigt, wodurch auch nach einem Schub Schäden zurückbleiben können. Als mögliche Faktoren für die Entstehung werden beispielsweise lange zurückliegende Virusinfektionen angenommen. Allerdings werden ebenso mulitfaktorielle Ursachen diskutiert. Die Entzündungen können grundsätzlich überall in der weißen Substanz auftreten. Allerdings wird zu Beginn der Erkrankung sehr häufig der Sehnerv angegriffen, wodurch die Patienten nur noch „milchig-trüb” sehen können. Darüber hinaus ist die Wahrnehmung der Farbe Rot vermindert. Die Symptome können insgesamt sehr vielfältig sein und von Doppelbildern bis hin zu motorischen Störungen reichen. Grundsätzlich können alle neurologischen Erkrankungen „simuliert” werden. Die Prognose der Erkrankung ist sehr unklar. Bei einigen Menschen kommt es, nach dem ersten oder zweiten Schub, zu keinen Krankheitsschüben mehr. Bei vielen Patienten besteht die Krankheit ständig fort und die Situation verschlechtert sich zunehmend. Therapeutisch müssen während der Schübe hohe Dosen an Kortikoiden verabreicht werden. Dadurch können die Folgen desdeutlich gemindert werden. Zwischen den einzelnen Phasen werden Substanzen eingesetzt, die das Immunsystem günstig beeinflussen.

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