Die Entkatastrophisierung ist durch die gedankliche Auseinandersetzung mit einer angstbesetzten Situation gekennzeichnet. Charakteristisch für diese Methode ist die Frage: „Was wäre wenn?” Angst – im speziellen Phobien – sind durch negative Bilder und Beurteilungen gefärbt. Sie wird schließlich durch die befürchtete Konsequenz aus der Situation ausgelöst. Die Situation selbst wird nicht bis in die letzte Konsequenz durchdacht. Das Gehirn hat die Eigenschaft, dass Vorstellungen wie reale Reize behandelt werden. Dadurch sind Gedanken in der Lage, echte Angstsymptome auszulösen. Um die Entkatastrophisierung durchzuführen, muss sich der Betroffene vollständig auf das gedankliche Beenden der Situation konzentrieren. Sie darf nicht an der befürchteten Konsequenz anhalten, sondern muss sich darauf konzentrieren, gedanklich vollständig beendet zu werden. Gleichzeitig müssen die schlimmsten Befürchtungen beschrieben werden. Der Betroffene muss sie neu durchdenken und sich aktiv mit der Angst auseinandersetzen. Die konkrete Durchführung der Methode geschieht in drei Schritten. Zunächst wird die Situation genau beschrieben. Schließlich müssen die Gedanken und Befürchtungen definiert werden. Hier müssen alle Ängste genau erfasst und fixiert werden. Die Gedanken werden dann anhand der Beschreibungen und Befürchtungen rational überprüft. Da die Methode starke körperliche Reaktionen auslösen kann, darf sie nicht ohne Fachperson ausgeführt werden.

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