Die panikangst ist eine Form aus dem Kreis der Angststörungen. Im engeren Sinn wird darunter das Auftreten von Angst verstanden, die von keiner erkennbaren Ursache herrührt. Die körperlichen Reaktionen können hierbei so stark sein, dass die Betroffenen um ihre Gesundheit bangen. Es werden alle Energien mobilisiert. Der Mensch bereitet sich auf die für Angst typischen Flucht- und Kampfreaktionen vor. Gedanklich haben die Betroffenen Angst davor „verrückt” zu werden und die Kontrolle zu verlieren. Von einer Panikstörung wird dann gesprochen, wenn die Panik mehrmals im Monat auftritt. Das gehäufte Auftreten hat schließlich eine Erwartungshaltung zur Folge. Die Erstmanifestation einer Panikstörung ist oftmals nach einem Stresserlebnis gegeben, wie beispielsweise der Verlust einer nahen Person oder der Arbeit. Stress verursacht ähnliche Reaktionen wie sie auch bei der Angst vorliegen. Angst und Stress gehören daher zusammen, da letzteres immer ein Teil einer Angstreaktion ist. Als Ursache sind genetische Faktoren zu nennen, die mit einem Anteil von mehr als einem Drittel beteiligt sind. Daneben spielen Umweltfaktoren die wichtigste Rolle bei der Entstehung. Die Therapie der Panikstörung besteht in kognitiv-verhaltenstherapeutischen Verfahren. Zugleich werden sehr häufig Entspannungsverfahren angewendet. In mittelschweren und schweren Fällen können Antidepressiva verschrieben werden. Sie haben in diesem Fall eine angstdämpfende Wirkung.

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