Sind Möhren und Radischenblätter essbar?

Was das Gemüse wie Möhren, Radieschen, Kohlrabi und Blumenkohl aus unserem Garten angeht, landen meist die Knollen und Wurzeln in unserem Kochtopf. Der Rest wird als Grünabfall entsorgt. Das sollte sich schnell ändern! Die Blätter des Gemüses sind nämlich mindestens genauso wertvoll wie das eigentliche Gemüse. Aufgrund der Photosynthese, die hauptsächlich in den Blättern stattfindet, sorgen viele biochemische Prozesse dafür, dass auch in den Blättern viele Nährstoffe vorhanden sind. Sie sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen, vielen Ballaststoffen und haben kaum Kalorien. Ein gutes Beispiel geben Möhren- und Radieschenblätter ab.

Möhren- und Radischenblätter reich an Vitaminen

Das Grünwerk der Radieschen kann vielseitig verwendet werden. Sie enthalten, wie die Knollen auch, Senföle. Im Gegensatz zu den roten Bällchen sind die Blätter jedoch nicht so scharf. Sie verleihen Rohkostsalaten eine angenehme Würze und selbst Hackfleischgerichte und Nudelsoßen können durch das Radieschengrün aufgepeppt werden. Ebenfalls das Laub der Möhren kann erfolgreich für Gerichte verwendet werden. Zwar haben sie einen leicht bitteren Geschmack, finden jedoch im Möhrengemüse oder in Gemüsesuppen erfolgreiche und schmackhafte Anwendung. Die jungen Blätter und Stiele sind vergleichbar mit Petersilie. Dementsprechend können sie genauso verwendet oder auch getrocknet werden.

Gelegentlich wird vor dem Möhrengrün gewarnt. Dem liegt der Stoff Falcarinol zugrunde. Dabei handelt es sich um einen natürlichen Abwehrstoff gegen Fraßfeinde und kann, in größeren Mengen konsumiert, zu allergischen Hautreaktionen führen. Allerdings schafft es wohl kaum jemand so viel Karottenlaub in der Woche zu essen. Wie so oft ist das alles nur eine Sache der Menge.

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Neben Karotten und Radieschen findet sich im Garten noch viel anderes Gemüse, was mit seinen Knollen und Blättern zu schmackhaften und gesunden Gerichten verhilft. Probieren Sie auch das Grün von der Selleriefamilie, dem Knollenfenchel, Roter Bete, Brokkoli und Blumenkohl aus. Lediglich Rhabarberblätter und das Grün von Paprika, Tomaten und Kartoffeln sollte fern der Küche bleiben. Sie enthalten viel Oxalsäure oder Solamin, was Kopfschmerzen und Atemnot auslösen kann.

 

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