Wie gesund ist eigentlich Radicchio?

Radicchio klingt nicht nur italienisch, die Zubereitungsart stammt auch aus Italien. Das bitter schmeckende Gemüse ist aber nicht nur in Italien sehr beliebt, es gibt in Deutschland immer mehr Liebhaber.

Wissenswertes

Radicchio trägt den Zweitnamen „Roter Chicorée“ und das liegt vor allem an der gemeinsamen Anbaumethode. Geschmacklich gibt es ebenfalls Ähnlichkeiten. Radicchio ist rund und faustgroß. Das Herz wird von runden Blättern umhüllt. Beim Ernten werden die Außenblätter beseitigt, sodass dann nur noch die Innenköpfe verkauft werden. Zu den bekanntesten und besten Radicchio Sorten gehören di Trevese und di Verona. In Deutschland gibt es von Juni bis Oktober Radicchio, in den weiteren Monaten gibt es ihn aus Treibhäusern.

Herkunft

Bereits im 16. Jahrhundert wurde Radicchio in Italien verzehrt. Italien ist das Land, dass am meisten anbaut, es gibt mittlerweile aber auch andere Länder, die bei mildem Klima und teilweise auch unter Glas Radicchio anbauen.

Gesund und Lecker?

Radicchio schmeckt leicht bis bitter und ist außerordentlich gesund. Das Gemüse enthält viel Intybin, ein Bitterstoff der sich positiv auf die Verdauung und die Blutgefäße auswirkt. Des Weiteren regt er die Produktion der Gallensäfte an. Früher nahmen viele Radicchio als Mittel gegen Magenbeschwerden. Radicchio enthält kaum Fett, dafür aber sehr viel Mineral- und Ballaststoffe. In 100 Gram Radicchio befinden sich 28 mg Vitamin C.

100 Gramm Radicchio enthalten:

  • 13 Kalorien
  • 1,2 Gramm Eiweiß
  • 2,02 Gramm Fett
  • 1,5 Gramm Kohlenhydrate
  • 1,5 Gramm Ballaststoffe

Worauf du beim Einkauf achten solltest!

Die Blätter des Radicchio sollten immer knackig und frisch wirken. Des Weiteren sollte der Strunk nicht braun verfärbt sein, sondern schön hell.

Lagerung

Der Radicchio mag es nicht, wenn er lange gelagert wird, deshalb am besten immer nur kurz und im Gemüsefach aufbewahren. Am besten hält er sich, wenn er locker in Papier eingewickelt wird.

Vorbereitung

Die äußeren Blätter lösen und ggf. auch den Strunk. Anschließend den Radicchio waschen, schleudern und dann abtropfen lassen.

 

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