Salz - zu viel ist ungesund, zu wenig auch

Schon lange rät die Weltgesundheitsorganisation WHO, dass Menschen mit erhöhtem Blutdruck auf Salz verzichten. Immer wieder wurde in der Vergangenheit davor gewarnt, dass zu viel des weißen Goldes ernsthafte gesundheitliche Folgen haben kann. In Verbindung mit zu hohem Blutdruck könne eine salzreiche Ernährung im schlimmsten Fall zum Tod führen, was pro Jahr in über einer Million Fälle weltweit vermieden werden könnte, so die WHO. Eine salzarme Ernährung kann Patienten unter Umständen also das Leben retten, doch wie stark sollte der Salzkonsum tatsächlich eingeschränkt werden? Eine neue Studie ergab, dass auch zu wenig Salz negative Folgen für unsere Gesundheit haben kann.

Die Studie

Andrew Mente, ein anerkannter Epidemiologe und Biostatiker, untersuchte zusammen mit einer Gruppe internationaler Forscher mehr als hunderttausend Patientendatensätze aus beinahe 50 verschiedenen Ländern. Die Auswertung der Daten zeigte, dass ein täglicher Salzverzehr von weniger als 7,5 Gramm zu deutlich mehr Schlaganfällen, Herzinfarkten und sogar Todesfällen führe. Das gelte nicht nur für alle mit normalem Blutdruck, auch für Patienten mit zu hohem Blutdruck schienen zu geringe Salzmengen eher schädlich zu sein.

Dennoch sollten wir täglich nicht mehr als 15 Gramm Salz zu uns nehmen, so die Experten. Schließlich führte zu viel Salz auch zu vermehrten Todesfällen und Herzerkrankungen. Auch andere Untersuchungen stützen die Ergebnisse dieser Studie. Der Salzkonsum solle demnach weder zu hoch noch zu niedrig sein.

Ein Fazit

Die von der WHO empfohlene Maximalmenge von fünf Gramm Salz täglich scheint nach den Ergebnissen dieser Studie selbst für Menschen mit hohem Blutdruck zu nierig gewählt zu sein. Die Forscher empfehlen daher eine tägliche Salzdosis von zwischen 7,5 und 15 Gramm, da in diesem Bereich die geringsten gesundheitlichen Schäden aufzutreten scheinen. Dennoch mahnen sie, dass Menschen mit hohem Blutdruck sich besonders penibel an die Obergrenze halten sollten, da die Folgen von zu viel Salz für diese Patientengruppe in besonderem Maße bedenklich sei.

Wer seinen Salzkonsum überwachen möchte oder muss, darf die versteckten Salzquellen nicht außer Acht lassen. In Wurst, Brot und Fertiggerichten steckt oft viel Salz. Die Devise „selbst kochen“ gilt also auch hier. In der Regel ist das nicht nur insgesamt gesünder, sondern schmeckt auch besser.

 

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