Ernährungstipps bei Reizdarm

In den Industrieländern ist durch eine hektische Lebensweise und meist unausgewogene Ernährung ein neues Krankheitsbild entstanden: Das Reizdarmsyndrom. Millionen Betroffene leiden unter diffusen Verdauungsbeschwerden, die keine organische Ursache haben. Zu den typischen Symptomen gehören Verstopfung, Durchfall, Blähungen und krampfartige Bauchschmerzen, welche allesamt die Lebensqualität deutlich herabsetzen. Es gibt allerdings einige Dinge, die Betroffene unternehmen können.

Spurensuche

So viele Menschen es gibt, die unter einem Reizdarm leiden, so viele individuelle Symptomauslöser existieren. Die meisten Symptome werden durch Stressoren oder bestimmte Nahrungsmittelunverträglichkeiten ausgelöst, die es erst einmal zu finden gilt. Sehr hilfreich hierbei kann ein so genanntes Essenstagebuch sein, indem Mahlzeiten nach ihrer Zusammensetzung, den Rahmenbedingungen und den (eventuell auch ausbleibenden!) Symptomen dokumentiert werden. Dieses Tagebuch kann dann zur Grundlage einer professionelles Ernährungberatung bei einem Diätassistenten oder dem Hausarzt werden.

Wie oben erwähnt kann nicht pauschal gesagt werden, welche Lebensmittel verträglich und welche unverträglich sind. Was man jedoch liefern kann, sind Empfehlungen und Tipps, welche Lebensmittel häufig zu Beschwerden führen. Milchprodukte und Weißmehlprodukte lösen beispielsweise bei bis zu 35 % der Reizdarmpatienten eine Unverträglichkeit aus und sollten daher eher gemieden werden. Fast genauso schlimm verhält es sich mit Kaffee, Eiern und Schokolade, welche bei 20 bis 30 % der Erkrankten zu Problemen wie Durchfall oder Blähungen führen.

Zu fettige Speisen und Genussmittel wie Alkohol und Nikotin führen so gut wie immer zu unangenehmen Beschwerden. Instant- und Fertigprodukte sollten auf Grund der künstlichen Zusatzstoffe ebenfalls gemieden werden. Nicht zu unterschätzen ist auch die Tatsache, dass regelmäßiges und langsames Essen und gründliches Kauen dem Darm die Arbeit um ein Vielfaches erleichtern. Zusätzlich können außerdem Lebensmittel mit einer Anreicherung von Bifidobakterien und ca. 3 EL Weizenkleie täglich dem Ernährungsplan hinzugefügt werden. Das sorgt zum einen für eine rege Darmtätigkeit und zum anderen für den Abbau geschädigter Kulturen in der Darmschleimhaut. Allgemein gesprochen ist also eine leichte Vollkost zu empfehlen, die unbedingt über den Tag verteilt mit 2 Liter Wasser (am besten ohne Kohlensäure) eingenommen werden sollte.

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