Sanfte Rezepte für Magen & Darm Beschwerden

Magen-Darm-Probleme treten immer wieder auf und fast jeder Mensch litt schon unter Durchfällen, Blähungen und Infekten. Gerade bei diesen Problemen wird es schwierig, sich richtig zu ernähren und damit die Symptome abzumildern. Es gibt aber einige Grundsätze, die eingehalten werden sollten, um die Auswirkungen der Probleme zu beheben.

Es gibt keine festen Regeln mehr

Wurden früher feste Regeln vorgegeben, so ist dies heute nicht mehr der Fall. Es gibt keine strikten Regeln mehr, die bei Magen-Darm-Problemen eingesetzt werden. Vielmehr muss auf die individuellen Voraussetzungen eingegangen werden. Für keine Diätform, die bei Magen-Darm-Problemen eingesetzt werden, gibt es derzeit Studien, die eine ausnahmslose Wirksamkeit bestätigen. Die derzeitigen Empfehlungen gehen allerdings davon aus, dass zwischen akuten Phasen und Aufbauphasen unterschieden werden muss. Damit ähneln die Empfehlungen bei einem Magen-Darm-Problem durchaus dem Vorgehen bei einer Fastenkur.

Die richtige Ernährung bei schweren Magen-Darm-Erkrankungen

Grundsätzlich richtet sich die Kost in der akuten Phase nach dem Schweregrad der Erkrankung. Ist der Verlauf sehr schwer, dann sollte die ersten ein bis zwei Tage vollständig auf feste Nahrung verzichtet werden. Alle Lebensmittel und Faktoren, die den Magen-Darm-Trakt weiter reizen, müssen vollständig ausgelassen werden. Daher sollten in dieser Phase ausschließlich Tee und Wasser getrunken werden. Die Trinkmenge sollte höher liegen, als der normale Bedarf. Zugleich sollten die Getränke lauwarm sein und nicht mit weiteren Zutaten versetzt werden. Die Teesorte sollte möglichst magenschonend sein, wie beispielsweise Fenchel-Tee und Ähnliches. Schwarztee ist in dieser Phase nicht förderlich und muss daher vermieden werden. Nach den zwei Tagen beginnt dann die leichte Aufbaukost. Hierfür kann zunächst eine Schleimsuppe verwendet werden. Diese Suppe wird aus Getreide auf einer Wasserbasis hergestellt.

Die Suppe darf eine geringe Menge Salz enthalten. Für die Einnahmedauer gibt es keine allgemeingültige Empfehlung. Wird die Suppe gut vertragen, dann kann sie schrittweise ergänzt werden. Ein guter Zusatz ist zunächst ein wenig Milch oder eine geringe Menge Speiseöl. Wird diese Kost gut vertragen, dann folgt in einem nächsten Schritt der Zusatz von Obst und Gemüse. Erst im letzten Schritt kann dann Fleisch zugesetzt werden. Gerade bei Obst und Gemüse ist darauf zu achten, dass mit den verdaulichsten Sorten begonnen wird. Eine Dauerernährung kann darin allerdings nicht gesehen werden, da hierbei nicht alle Nährstoffe aufgenommen werden. Allerdings kann diese Ernährung einige Tage vorgenommen werden. Danach wird dann die Vollkost in mehreren Schritten aufgebaut, bis schließlich wieder normal gegessen werden kann.

Ernährung bei leichten Beschwerden

Sind die Magen-Darm-Probleme nur leicht ausgeprägt, dann kann eine leichte Vollkost eingesetzt werden. Hierbei müssen dann die belastenden Zutaten wie fettes Fleisch, Kohl und Ähnliches gemieden werden. Der Aufbau der Vollkost erfolgt dann, wenn die Symptome langsam abnehmen. Grundsätzlich muss besonders auf den Verzehr von Milch und deren Produkten geachtet werden. Viele Betroffene entwickeln während einer Magen-Darm-Erkrankung eine Problematik, die einer Unverträglichkeit gegen Milch und Milchprodukte ähnelt. In diesem Fall sollte auf den Verzehr verzichtet werden, bis wieder ein normaler Zustand besteht.

Ein wichtiger Aspekt ist auch die Zubereitung der Speisen. Hier sollten möglichst schonende Verfahren eingesetzt werden. Die Gerichte sollten daher gedünstet, gedämpft oder geschmort werden. Andere Zubereitungsarten können bei Magen-Darm-Beschwerden zum Problem werden. Wie auch bei starken Erkrankungen gilt, dass möglichst viel Flüssigkeit eingenommen werden sollte. Auch hier muss auf Limonaden und Kaffee verzichtet werden. Gut geeignet sind auch Wasser sowie Tee in diesem Zusammenhang.

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