Skyr – Mehr als isländische Tradition

Das isländische Milchprodukt Skyr wird auch in Deutschland immer beliebter. Es schmeckt nicht nur lecker und wird vielseitig eingesetzt, es überzeugt auch in gesundheitlichen Dingen auf ganzer Länge.

Skyr – was ist das?

Skyr ist ein Milchprodukt aus Island. Dort gilt es schon seit tausenden von Jahren als Grundnahrungsmittel. Bei der Herstellung wird fettarme Milch mit einem Ansäuerungsverfahren behandelt, bei dem Milchproteine ausflocken. Dafür wird die Milch erwärmt und mit Bakterienkulturen angereichert. Um die Molke zu entfernen, wird die dickliche Masse dann gesiebt. Bei Skyr handelt es sich ursprünglich um Frischkäse, wird jedoch auch gern mit Magerquark verglichen. Die cremige Konsistenz schmeckt leicht säuerlich, wie eine Mischung aus Magerquark und Joghurt und wird auch wie diese verarbeitet. Damit eignet es sich für Dips, Brotaufstriche, Kuchen und ähnliche Süßspeisen.

Was steckt drin?

Der Frischkäse ist sehr fettarm und verfügt über einen hohen Proteingehalt. Dies hat besonders auf die Gesundheit positiven Einfluss. Solch ein Milchprodukt kann den Blutzucker regulieren und verbessert die Aufnahme von Calcium im Darm. Zudem sorgt das Eiweiß dafür, dass bei Diäten die Muskelmasse nicht beeinträchtigt wird. Ein dadurch langanhaltendes Sättigungsgefühl trägt zu einer erfolgreichen Diät mit bei.

Wohlfühlprodukt für den Körper

Die joghurtähnliche Speise hat noch andere lobenswerte Eigenschaften. Wie andere Milchprodukte auch ist es ein großer Lieferant an Calcium, was Knochen und Zähne, zusammen mit Phosphor, im Kindesalter und darüber hinaus stärkt und stabilisiert. Wie Studien beweisen, kann durch die Calciumzufuhr durch Milchprodukte auch das Risiko an Osteoporose zu erkranken, gesenkt werden.

Des Weiteren zählt Skyr zu den LowCarb Lebensmitteln. Aufgrund des geringen Kohlenhydratanteils steigt der Blutzucker nur wenig an. Der Blutzuckerspiegel bleibt somit recht konstant und Blutzuckerspritzen nach dem Essen sind kaum nötig. Auch das Herz bedankt sich bei dieser Speise. Dafür sorgen die Mineralstoffe Kalium und Magnesium im Hinblick auf die Blutdrucksenkung und Calcium, welches das Risiko der Arterienverkalkung abmildert. Lediglich Allergiker mit Laktoseintoleranz und einer Milchproteinallergie sollten Vorsicht walten lassen.

 

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