Was steckt hinter den Krebsdiäten?

Im Internet kursieren aktuell zahlreiche Neuigkeiten über sogenannte Krebsdiäten. Es ist längst bewiesen, dass die Ernährung den Verlauf einer Krebskrankheit beeinflussen kann, doch manche Firmen scheinen aus den Ängsten der Menschen Profit schlagen zu wollen. Nahrungsergänzungsmittel werden von Ernährungswissenschaftlern generell als unseriös empfunden. Deshalb wollen wir mit den Mythen rundum Krebsdiäten aufräumen und Euch zeigen, welche Aussagen auf wissenschaftlicher Basis fundieren und welche nicht.

Allgemein ist die Aussage, dass Krebskrankheiten durch gesunde Ernährung positiv beeinflusst werden können, richtig. Was einige Firmen, die Krebsdiäten anpreisen, allerdings versprechen, ist schlichtweg unseriös. Eine gesunde Ernährungsumstellung kann Krebs nicht heilen. Dabei gilt es jeden Patienten individuell zu beraten, denn manche haben mit Übergewicht zu kämpfen, während Andere in Folge einer Krebserkrankung extrem abmagern.

Eine Forschungsreihe aus dem Jahr 2006 zeigte auf, dass etwa jeder vierte Klinikpatient unter einer Mangelversorgung leidet. Zudem sind etwa 50 Prozent der Krebspatienten von der sogenannten Tumorkachexie betroffen, die zu einer Stoffwechselstörung und Appetitlosigkeit führt. Dadurch verlieren die Betroffenen sehr schnell an Muskelmasse und viele versterben sogar in Folge von Entzündungen, die durch eine Schwächung des Immunsystems ausgelöst wird. In diesen Fällen ist eine hochkalorische Ernährung dann sehr zu empfehlen. Einige Krebsdiäten empfehlen das Gegenteil und gehen damit nicht auf die individuelle Lage des Betroffenen ein.

Ketogene Diäten

Besonders viel diskutiert ist aktuell die Ketogene Diät. Diese fußt auf der Annahme, dass Krebszellen einen anderen Stoffwechsel besitzen und Glucose zum Überleben benötigen. Verfechter dieser Ernährungsform schlagen daher eine kohlenhydratarme Ernährung vor. Ketogene Diäten haben sich bei einer Reihe von Stoffwechselerkrankungen sowie bei Epilepsie bereits als hilfreich erwiesen. Für die „Behandlung“ von Krebserkrankungen konnten noch keine wissenschaftlichen Belege gefunden werden. Auch Antioxidantien konnten nicht wissenschaftlich als Krebsbekämpfer herausgestellt werden.

Man sollte vorsichtig mit solchen Annahmen sein, warnen Ernährungswissenschaftler. Je nach gesundheitlichem Zustand des Partienten empfiehlt sich eine andere Ernährungsform. Generell scheint eine von Verzicht geprägte Diät allerdings für Krebspatienten wenig produktiv zu sein. Fakt ist allerdings, dass eine gesunde und ausgewogene Ernährung immer positive Einflüsse auf die Gesundheit zeigt. Bei Unklarheiten können Betroffene sich an Tumorzentren wenden.

 

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1 Antwort
  1. Antoinette Loots
    Antoinette Loots sagte:

    Goeie middag, my man het kanker en hy raak naar vir sekere kosse. Dit is so asof sy liggaam die kosse verwerp. Hy kla ook dat kosse vir hom baie sleg proe. Sy smaak organe is baie sensitief. Wat kan ek vir hom gee om te eet. Hy eet bietjie hoendersop wat ek self voorberei, het pronutro ge-eet en krummelpap, maar dit lyk of melk die oorsaak is dat hy dit nie meer wil eet nie. Baie dankie

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