Wie sehr schaden uns Zusatzstoffe?

Wie sehr schaden uns Zusatzstoffe?

Kaum ein Lebensmittel kommt ohne „E“ aus. Gemeint sind die Zusatzstoffe, die in ihrer offiziellen Bezeichnung mit E beginnen und mit einer Zahl fortgeführt werden. Als Verbraucher nimmt man zwar Kenntnis von der Liste der Zusatzstoffe, die auf den Produktverpackungen zu finden ist, aber die Wenigsten wissen, was sich wirklich dahinter verbirgt und ob die vielen E-Sachen nicht vielleicht sogar gesundheitsschädlich sind. Hersteller von Lebensmitteln dürfen mit der Verwendung von Zusatzstoffen nicht nach Gutdünken vorgehen. In Europa sind derzeit etwas mehr als 300 Stoffe als Zusatz für Lebensmittel zugelassen, was schon mal bedeutet, dass die einzelnen Zusätze geprüft sind. Gift gelangt also nicht durch einen E-Zusatz in das Essen, dennoch können sich einige davon negativ auf die Gesundheit auswirken.

Diese E-Stoffe sind mit Vorsicht zu genießen:

Wenn auf der Liste der Zusatzstoffe E110 auftaucht, sollten empfindliche Personen vorsichtig sein. Der Farbstoff kann Hautausschläge und sogar Asthma-Anfälle provozieren, falls die Neigung dazu besteht. Sorbit (E420) steht im Verdacht, Bauchschmerzen hervorzurufen. Manchmal wissen die Betroffenen gar nicht, dass sie eine Sorbit-Unverträglichkeit haben – wer denkt schon daran, wenn sich nach dem Essen Bauchschmerzen einstellen! Der rote Farbstoff E123 ist in USA verboten, weil er im Verdacht steht, Krebs zu verursachen, bzw. dessen Entstehung zu begünstigen. Studien haben außerdem gezeigt, dass es bei einem regelmäßigen Konsum zu Nierenschäden kommen kann. Er findet sich überwiegend in Likören und anderen Spirituosen, sowie in Kaviar wieder. E220 steht für den Konservierungsstoff Schwefeldioxid. Das klingt nicht nur giftig – der Zusatzstoff, der häufig für Trockenfrüchte, Fertiggerichte und Knabbersachen auf Kartoffelbasis verwendet wird, kann Durchfälle, Übelkeit, Kopfschmerzen und bei einer entsprechenden Neigung dazu sogar Asthmaanfälle hervorrufen.

…und diese sind unbedenklich

E322 bezeichnet den Emulgator Lezithin, der in Schokolade, anderen Süßigkeiten, aber auch in Margarine steckt, um die darin enthaltenen Fette vor der verderbenden Wirkung von Sauerstoff zu schützen. Dieser Zusatzstoff ist unbedenklich und auch in größeren Mengen unschädlich.Ungefährlich ist auch E300. Der Stabilisator Ascorbinsäure erhöht den Vitamin C Gehalt bei der Konservierung von Obst und Gemüse, aber auch von Fleisch- und Wurstwaren. Zitronensäure haben schon unsere Großmütter bei der Herstellung von Gebäck und Marmelade verwendet. Heute gibt es sie unter der Bezeichnung E330 und ist nach wie vor völlig unschädlich. Die genannten Zusatzstoffe sind nur einzelne Beispiele für deren Unbedenklichkeit, bzw. mögliche Gefährdung für die Gesundheit. Wie unschwer zu erkennen ist, gibt es durchaus E-Stoffe, die mit Vorsicht zu genießen sind – auch wenn sie geprüft und zugelassen sind.

 

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