China: Mit Tierklonfabrik aus der Hungersnot?

Die größte Tierklonfabrik der Welt entsteht in China. In keinem anderen Land liegen Armut und wachsender Wohlstand so nah beieinander wie in China. Insgesamt führt der wirtschaftliche Erfolg dazu, dass es den Menschen besser geht. Der Fleischbedarf steigt immer mehr und es wird weniger Reis und Kohl gegessen. Um der enormen Nachfrage nachzukommen möchte ein chinesisch-koreanisches Unternehmen die größte Tierklonfabrik der Welt errichten.

Die Schweinefleisch Produktion ist aktuell noch ausreichend, Rindfleisch ist allerdings Mangelware. Deshalb soll 2016 in Tianjin ein Klonzentrum entstehen. Damit soll auch der Import von Rindern verringert werden. 100.000 Rinder-Embryos sollen zu Beginn produziert werden. Boylife Group ist der Betreiber und sogar dazu bereit, bei steigender Nachfrage die Anzahl auf eine Million zu erhöhen.

29 Millionen Euro brachten verschiedene Partner für dieses Projekt zusammen. Der Aufsichtsratschef der Boyalife Group Xu Xiaochun ist von dem Projekt sehr überzeugt, er findet sogar, dass das Fleisch das beste ist, dass er je gegessen hat. In dem Klonzentrum sollen auch Rennpferde und Spürhunde geklont werden.

Keinerlei ethische Bedenken

In China wird das Thema anders behandelt als in Europa. Streng ausgedrückt gibt es in Asien überhaupt keine ethischen Bedenken. Verwunderlich ist das nicht, wenn man bedenkt, dass chinesische Forscher vermelden, menschliche Embryos manipuliert zu haben.

Versorgungsengpass?

China ist mit 1,4 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Erde. Die Bevölkerungsdichte beträgt 143 pro Quadratkilometer, in Deutschland sind es 227 pro Quadratkilometer. In diesem riesigen Land gibt es extreme Kontraste, es gibt kaum bewohnte Gegenden und Megastädte. Die Bevölkerung braucht immer mehr Fleisch und das Land probiert schon seit Jahrzehnten die Viehproduktion zu erhöhen. Das Problem ist aber folgendes: Durch die erhöhten und steigenden Löhne in der Industrie gibt es immer weniger Viehzüchter und somit weniger Tiere. Die Technik mit der Vieh gezüchtet wird hängt den internationalen Standards auch hinterher. Die dadurch entstandene Versorgungslücke soll durch Tierklonanlangen geschlossen werden.

 

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