Gesunde Ernährung senkt Darmkrebsrisiko

Eine US-Studie zeigte jetzt, dass unsere Ernährung unseren Darm sehr stark beeinflusst – sogar das Darmkrebsrisiko kann durch eine Ernährungsumstellung zurückgehen. Für ihre Studie untersuchten Forscher Afroamerikaner und Südafrikaner, die sich ethnisch ähneln, aber unterschiedlich ernähren. Ergebnis war, dass eine Ernährungsumstellung schon nach 14 Tagen im Darm zu sehen ist.

65 von 100.000 Afroamerikanern bekommen jährlich Darmkrebs. Bei den Südafrikanern, die auf dem Land leben, sind es nur 5 pro Jahr. Grund könnte die sehr fett- und proteinhaltige Nahrung der Amerikaner sein. Südafrikaner ernähren sich sehr pflanzlich, kohlenhydrat- und ballaststoffreich. Um die Auswirkungen einer Ernährungsumstellung zu untersuchen, sollten die Amerikaner für zwei Wochen afrikanisch essen – die Afrikaner hingegen eher US-Fast-Food zu sich nehmen. Die Ergebnisse wurden mit Stuhlproben und einer Darmspiegelung überprüft.

Ergebnisse der Studie

Schon bei der ersten Koloskopie fand man bei neun Afroamerikanern Darmpolypen, bei den Afrikanern gar keine. Dafür litten drei Afrikaner an Darmparasiten. Zudem gab es in der Darmschleimhaut der Afroamerikaner den Proliferationsmarker Ki-67, der leichte Hinweise auf ein eventuelles Krebswachstum geben kann. Die Darmflora der Afrikaner hingegen war geprägt von Bakterien, die Buttersäure produzieren – diese soll dem Krebs vorbeugen. Die Buttersäure entsteht beim Abbau von Pflanzenfasern.

Die Umstellung der Ernährung in der Studie hatte schnell einen Effekt auf die Darmflora und die Schleimhaut. Einerseits ging der Proliferationsmarker Ki-67 bei den Amerikanern zurück und die Buttersäure stieg um das 2,5-fache. Bei den Afrikanern zeigte sich die gegenteilige Entwicklung: Die Buttersäure sank um die Hälfte, die Konzentration des Proliferationsmarker Ki-67 stieg an. Die Afrikaner litten zudem an erhöhten Werten von sekundären Gallensäuren, die im Darm von Bakterien hergestellt werden. Afrikanisches Essen führte auch hier zu einem Rückgang. Insgesamt gehen die Forscher davon aus, dass Menschen, die mehr auf pflanzliche Bestandteile in seiner Ernährung setzen, das Darmkrebsrisiko schnell senken können. Für detaillierte Ergebnisse müssten die Forschungen in diesem Bereich weiter fortgeführt werden. Der positive Einfluss aufs Darmkrebsrisiko kann übrigens nicht mit Nahrungsergänzungsmitteln erreicht werden.

 

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