Mehr Pilze nach Blitzeinschlag

Experten haben sich nun mit Hochspannung diesem pilzbesetzten und merkwürdigen Thema gewidmet: Wie kommt es, dass Shiitake Pilze nach Blitzeinschlägen besser wachsen, dies aber nichts mit Strom am Hut haben soll?

Pilze lieben es scheinbar gefährlich

Hiroyuki Shimizu vom Nippon Institute of Technology hat mit seinem Team ein Experiment gemacht: Er hat eine mit Pilzsporen geimpften Holzscheit mit Hochspannungsentladungen bearbeitet. Das Ergebnis war sehr fruchtbar. Je näher ein trächtiger Holzscheit an einem künstlichen Blitzgenerator stand, desto mehr Shiitake Pilze konnten geerntet werden. Wie kann das sein? Denn der direkte Strom war nicht der Auslöser.

Die Schwingung machts

Durch die durch den Blitz ausgelöste Stoßwelle und ihren Schwingungen entstehen kleine Beschädigungen an den kleinen Pilzfäden, die den Pilz zum Wachsen und somit zur verstärkten Produktion von Fruchtkörpern anregen.

Je häufiger der Blitz einschlägt, desto mehr Früchte werden ausgeprägt

Es geht also nicht direkt um den Strom, sondern um den Stoß. Auch in der traditionellen Shiitakezucht werden die vom Pilz durchzogenen Holzscheite mit Knüppeln geschlagen, um das Wachstum anzuregen. Jetzt versuchen Forscher eine Hightech-Version zur Umsetzung der traditionellen Arbeitsvariante umzusetzen.

Die Arbeitsgruppe um Shimizu herum merkte auch an, dass die Häufigkeit der Behandlung des Pilzes mit Blitzen die weitere Ausprägung des Pilzes mit Fruchtkörpern weiter fördere.

Das nennen wir mal eine gesunde und leckere Entdeckung!

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