Palmöl und seine Schattenseiten

Palmöl ist ein Pflanzenfett, das vielseitig und leicht zu verarbeiten ist. In Anbauländern wie Indonesien oder Malaysia aber sorgen die Monokulturen für große Schäden, nehmen den Menschen und Tieren ihren Lebensraum und zerstören Wälder. Auch weil die Abholzung den Klimawandel fördert, kämpft Greenpeace seit Jahren gegen die riesigen Plantagen.

Palmöl Produktion

In Indonesien hat sich die Produktion von Palmöl in den letzten 25 Jahren versechsfacht, die weltweite Nachfrage hat enorm zugenommen. Palmöl ist ertragreich, preisgünstig und vielseitig. Konzerne wie Nestlé, Unilever oder Mondelez setzen Palmöl in zahlreichen Produkten wie Fertigprodukten, Zahnpasta, Kerzen, Schokolade, Margarine, Lippenstift und ähnliche ein. Die Probleme sind bekannt, etwa auch der Regierung Indonesiens, dennoch soll die Produktion bis 2020 nochmals erhöht werden.

Rodung der Palmen

Für die Produktion werden in rasantem Tempo riesige Flächen wertvoller Regenwald abgeholzt. Allein in Indonesien verschwinden so Flächen von mehreren Fußballfeldern binnen einer Minute. Viele dieser Flächen werden ohne Lizenz gerodet. Durch die Trockenlegung der Torfmoore entweichen große Mengen Kohlenstoff, was ein großer Teil der weltweiten Emission ausmacht. Dazu kommt, dass mit dem Regenwald auch Lebensraum für Pflanzen und Tiere verschwindet. Viele Arten sind ausgestorben. Die Rodung erfolgt häufig durch Feuer.

Bedrohte Tiere

Von der Rodung sind nicht nur Menschen betroffen, die ihre Heimat verlieren. Bedroht sind auch Menschenaffen, die eigentlich geschützt sind. Bei der Rodung werden viele Tiere verkauft oder getötet, sodass der Bestand dramatisch gesunken ist. In Aufzuchtsstationen versuchen Tierschützer, bedrohte Jungtiere aufzupäppeln und wieder auszuwildern. Ein weiteres Opfer ist der Sumatra-Tiger, der bereits nahezu ausgestorben ist. Weltweit soll es nur noch etwa 400 Exemplare in freier Natur geben.

Die Konzerne geben zumindest bei Lebensmitteln an, wo Palmöl enthalten ist. Die Umstände der Produktion bleiben jedoch unklar. Es gibt vereinzelt Richtlinien und Zertifikate für nachhaltiges Palmöl, diese bleiben jedoch bis jetzt weitgehend wirkungslos. Konzerne wie Nestlé, Unilever und Mondelez beziehen weiterhin Palmöl von Firmen, die auf Rodung setzen. Greenpeace fordert daher einen sofortigen Stopp der Brandrodungen, den Schutz der bedrohten Tierarten und die Förderung, kleiner, regionaler Landwirte.

 

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