Was tun gegen keimbelastetes Grillfleisch?

Wir lesen dieser Tage immer häufiger von keimbelastetem Grillfleisch. Eine Inititative der Bundesfraktion der GRÜNEN ermittelte multiresistente Keime in mariniertem Grillfleisch. Was kann der Verbraucher aber tun, um sich vor diesen Gesundheitsgefahren zu schützen?

Küchenhygiene wird groß geschrieben!

Der größte Gefahrenherd bei Ansteckungen durch multiresistente Keime liegt beim Hantieren mit rohem Fleisch. Während des Grillvorgangs tötet die Hitze die Erreger oftmals ab. Daher ist es umso mehr sehr wichtig sich nach dem Hantieren mit rohem Fleisch gründlich die Hände unter warmen Wasser mit Seife zu waschen.

Zudem sollte es vermieden werden die gleichen Küchenutensilien für rohe und gegarte Fleischwaren zu nutzen. Es ist daher ratsam Grillbesteck in zweifacher Ausführung bereit zu halten. Ansonsten ist die Gefahr einer Kreuzkontamination groß.

Die Temperatur ist entscheidend

Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt weiterhin Küchenbretter aus Kunststoff für die Bearbeitung von Grillfleisch zu nutzen. Diese können in der Spülmaschine bei über 60 Grad gereinigt werden und Bakterien bei hohen Temperaturen abtöten. Auch beim Grillvorgang selbst sollte darauf geachtet werden, dass das gesamte Fleischstück komplett bei 70 bis 100 Grad durchgegart wird. Bei diesen Temperaturen ist es möglich sämtliche Bakterien abzutöten. Besonders wichtig ist dies bei Hähnchenfleisch, da rohes Fleisch vom Huhn schnell zu Magen-Darm-Infekten führen kann.

Prüfen Sie daher die Farbe des Fleisches und das besonders an den Knochen. Auch Salmonellen stellen ein Problem beim Verzehr von Fleisch dar. Aus diesem Grund sollten besonders bei hochsommerlichen Temperaturen alle Lebensmittel, inklusive Salate, längstmögich gekühlt werden. Auf Eierprodukte und auch Mayonnaise sollte bei über 30 Grad wenn möglich verzichtet werden. Wenn Sie all diese Hinweise beachten, sollten Sie nicht Gefahr laufen eine Lebensmittelvergiftung zu bekommen und können den restlichen Sommer weiterhin mit schönen Grillabenden verbringen. Oftmals führen die Keime, welche im Grillfleisch gefunden wurden, gar nicht zu Symptomen. Aber Vorsicht ist bekanntlich die Mutter der Porzellankiste.

 

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