Was hält sich wie lange im Kühlschrank

„Kann man das noch essen?“. Diese Frage stellt sich jeder, wenn man in den Kühlschrank schaut. Die meisten trauen ihren eigenen Sinnen nicht und scheißen schneller weg, als dem Lebensmittel noch eine Chance zu geben und noch einmal zu probieren.

Bakterien und die Auswirkungen

Lebensmittelvergiftungen sind nicht selten. Bei hohen Temperaturen wie im Sommer fühlen sich Keime wohl. Sind zubereitete Speisen im Kühlschrank verstaut, halten sie sich auch dort nicht ewig. Die Bakterien ernähren sich von dem Essen und führt zum Verfall der Produkte.

Bakterien lieben Feuchtigkeit. Länger hält also „trockenes Essen“. Besonders gut bilden sich Bakterien auf Lebensmitteln wie Käse, Fleisch oder Eierspeisen.

Viel langsamer vermehren sich die Bakterien bei Temperaturen unter vier Grad Celsius. Der Kühlschrank müsste somit auf ca. null Grad eingestellt werden, was jedoch den Energieverbrauch steigert.

Was gehört in den Kühlschrank, was nicht?!

Basilikum ist perfekt um Speisen aufzupeppen, jedoch ist der Kühlschrank der falsche Ort. Am besten hält man das Kraut ,wie eine Blume. Um länger etwas von Eurem im Topf gekauten Basilikum zu haben, könnt Ihr die Pflänzchen auch auf 3 Töpfe aufteilen, sie stehen im Ursprungstopf einfach viel zu nah.

Tomaten gehören ebenfalls nicht in den Kühlschrank. Das Aroma und Wasser wird durch die Kälte entzogen. Am besten in einer Obstschale lagern und nicht dem direkten Sonnenlicht aussetzen.

Wie und wann lege ich zubereitetes Essen in den Kühlschrank?

Wenn Du gekocht hast, lasse das Essen 2 Stunden abkühlen. Da es nur einmal aufgewärmt werden sollte, portionierst Du das Essen am besten direkt und verstaust es dann im Kühlschrank. Bakterien vermehren sich besonders schnell bei Raumtemperatur, deshalb achte bitte darauf, dass Du es nicht erst am nächsten Tag in den Kühlschrank stellst.

Wie das Essen in den Kühlschrank kommt und welches Gefäß gewählt wird, ist genauso wichtig wie die Dauer. Hat man eine große Portion, sollte diese in kleinen Schälchen verstaut werden, da diese schneller kühlen. Eine luftdichte Verpackung, wie durch Boxen oder Folie, sollte ebenso gewährleistet sein.
Werden alle Kriterien befolgt, kann das Essen schon mal drei bis vier Tage halten. Test haben ergeben, dass Suppen und Kartoffelsalat sehr schnell verderben. Dies geschieht bereits nach ca. drei Tagen. Ein eingeschweißtes Schnitzel wiederum, war nach sieben Tagen noch genießbar.

Wer auf Nummer sicher gehen und sein Essen erst einige Zeit später verzehren möchte, sollte es am besten im Gefrierschrank verwahren.

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