Wie gesund sind vegane Burger wirklich?

Wir alle kennen ihn– den vegane Burger als Alternative zum Fleischpatty. Wir stellen uns dabei die Frage, wie gesund der Fleischersatz wirklich ist und wem sie von Nutzen ist.

Vegan liegt voll im Trend. Sogar unsere Discounter haben ihr Sortiment inzwischen umfassend erweitert. Ob Wurst oder Fleischprodukte, zu fast allem gibt es die vegane Variante. Das ist erst mal eine gute Sache, denn im Zuge des Klimawandels denken viele Menschen mehr über die Umwelt und ihr Verhalten nach. Vegane Produkte, so auch Fleisch- und Wurstersatz, werden dadurch immer beliebter. Jedoch legen die Konsumenten auch Wert darauf, dass die Ersatzprodukte dem Original sehr ähneln und auch im Geschmack nicht wesentlich abweichen. Das birgt jedoch einige Nachteile, denn Geschmack und Mundgefühl müssen durch synthetische Aromen und einem hohen Maß an Verarbeitung künstlich erzeugt werden.

Vegane Burger: Ersatzprodukte großer Marken

Ob Wiesenhof oder Rügenwalder Mühle, die großen Produzenten haben mittlerweile ein beachtliches vegetarisches Sortiment. Der Umsatz dieser Produkte steigt, auch dank der klugen Marketingabteilungen, stetig an. Nun erfasste diese Welle auch unsere Discounter. Lidl hat zunächst mit dem extrem gehypten „Beyond Burger“ eines US-Herstellers begonnen. Der vegane Burger fand reißenden Umsatz und nun reibt sich Lidl die Hände und wirft die Maschinerie an, um firmeneigene Fake-Burger herzustellen. Auch Aldi plant in diese Richtung, keine Frage. Auch Nestlé geht in die Eigenproduktion und soll dann als Lieferant für McDonald’s tätig werden.

Um die vegetarischen Produkte den Originalen so weit wie möglich anzupassen, ist viel Einsatz nötig, der nicht unbedingt gesunde Auswirkungen hat. Es wird reichlich in die chemische Trickkiste gegriffen  und u. A. mit Aromen, Zucker und Rote Bete Saft gearbeitet. Die Basis der Produkte ist zum Großteil Champignons oder Erbsen. Das hört sich zunächst einmal gesund an. Das vegane Patty aus Erbsen und Champions wird dann dampfgegart und anschließend in die passende Form gepresst. Alle Inhaltsstoffe, die irgendwie von Nutzen waren, werden so wertlos. Kann der Proteingehalt dieses Burgers auch durchaus mit dem Original mithalten, stecken doch sehr viele Kalorien in dem stark verarbeiteten Produkt.

Für die Tierwelt und die Natur sind diese Produkte auf jeden Fall ein Gewinn, da keine Tiere sterben müssen. Es werden weniger Treibhausgase produziert und weniger Land und Wasser gebraucht. Der Nutzen für die Gesundheit des Menschen ist allerdings sehr fraglich. Die früheren Alternativen Seitan und Tofu waren um ein vielfaches gesünder.

Wir sehen das Ganze aber dennoch ein Stück weit positiv, denn schließlich findet das für unsere Umwelt so wichtige Umdenken statt. Und wenn der Umweg zur Gewöhnung erstmal über solche veganen Produkte läuft, bleibt dennoch ein positiver Nachgeschmack.

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