Moringa - Der Meerrettichbaum

Bereits seit längerem in aller Munde, wird Moringa oft als das Superfood gehandelt. Wer sich näher mit dem Pulver aus den Blättern des sogenannten Meerrettichbaumes beschäftigt, stößt nicht selten auf die Aussage, dass dieses Superfood der nährstoffreichste Baum der Welt sei. Dem geschmacklich an Meerrettich erinnernden Pulver werden nicht nur heilende Wirkungen nachgesagt, auch bei Mangel- oder Unterernährungen soll Moringa helfen. Doch was ist tatsächlich dran am Hype um das Superfood?

Was ist Moringa?

Moringa oleifera ist ein besonders schnell wachsender Baum, der ursprünglich aus einer in Nordindien gelegenen Region nahe dem Himalaya stammt. Mittlerweile wachsen die nährstoffreichen Pflanzen allerdings auch In Lateinamerika, Afrika und weiten Teilen Asiens. Da dieses Gewächs besonders anpassungsfähig ist, hat es keine großen Ansprüche an seine Umgebung und kann auch längere Dürreperioden ohne weiteres überstehen. Die Robustheit des Baumes macht es möglich ihn auch in trockeneren Gegenden anzubauen.

Nicht nur die Blätter des Baumes können roh verzehrt werden, auch die Wurzeln werden oft verwendet. In unseren Breitengraden wird Moringa in getrockneter Form gegessen. In der Regel wird es entweder pur als Nahrungsergänzungsmittel oder als Gewürz in herzhaften Speisen eingesetzt. Dieser Einsatz muss allerdings aufgrund des leicht scharfen Eigengeschmacks, der durch den hohen Anteil an Senfölgykosid entsteht, gut dosiert sein.

Was beinhaltet Moringa?

In der Werbung wird oft davon gesprochen, dass Moringa ein Vielfaches an Vitaminen im Vergleich zu unseren altbewährten Lebensmitteln beinhaltet. Doch hier werden frische Lebensmittel mit einem Pulver verglichen, was dem berühmten Vergleich von Äpfel und Birnen nahe kommt. Beachtet man die Menge von etwa 10 bis maximal 25 Gramm Moringa, die als tägliche Dosierung gelten, wird der Tagesbedarf eines Menschen nicht vollständig gedeckt. Für ein einfaches Blattgemüse, ist die Zusammensetzung dennoch bemerkenswert hoch.

Untersuchungen haben trotzdem eine positive Wirkung der Einnahme von Moringa bei unterernährten Frauen und Kindern in Entwicklungsländern aufzeigen können. Was nahe legt, dass Moringa zwar nicht als eigenständiges Lebensmittel, aber als natürliches Nahrungsergänzungsmittel durchaus geeignet ist. Nicht zuletzt verträgt nicht jeder Verdauungstrakt das enthaltene Senfölgykosid in größeren Mengen, weshalb der Körper langsam an eine nicht zu hohe Tagesdosis gewöhnt werden sollte.

 

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