Vegetarier werden - 5 Tipps, mit denen Dir der Einstieg gelingt

Immer mehr Menschen verzichten gänzlich oder zumindest teilweise auf den Konsum von Fleisch und Eiern. Die Gründe dafür, Vegetarier zu werden sind vielfältig und reichen von ethischen Bedenken beim Konsum von tierischen Produkten, bis hin zu gesundheitlichen Vorteilen. So verringert sich laut einiger Studien bei Vegetariern das Sterblichkeitsrisiko um 40 Prozent gegenüber dem von Fleischessern. Wenngleich auch dies ein starker Grund dafür ist, zumindest weniger Fleisch zu essen oder sich gar völlig einer vegetarische Lebensweise zu verschreiben, gelingt nicht allen der Umstieg. Wir zeigen Dir fünf Tipps, mit denen Du es schaffst, Vegetarier zu werden!

  1. Iss weniger Fleisch

    Oftmals fällt es leichter, alte Gewohnheiten abzulegen, wenn man dies Schritt für Schritt tut. Wenn Du Vegetarier werden willst, kannst Du also damit beginnen, indem Du einfach ein oder zwei Tage vollkommen fleischfreie Tage pro Woche einplanst. Auch Alternativen zu Fleisch können helfen. Im Internet findest Du viele vegetarische Rezeptalternativen, zum Beispiel Chili sin carne. Hast Du Dich nach der ersten Phase Deiner Ernährungsumstellung erst einmal an den zeitweisen Verzicht auf Fleisch gewöhnt, kannst Du nun zum nächsten Schritt übergehen und probieren, einmal im Monat eine ganze Woche ausschließlich vegetarische Kost zu Dir zu nehmen. Zum Ausgleich darfst Du Dir auch mal Fleisch gönnen, solange es sich in Maßen hält, zum Beispiel eine Grillparty am Wochenende.

  2. Entdecke Länderküchen

    Der Weg zur vegetarischen Lebensweise ist die Gelegenheit, auf kulinarische Entdeckungstour zu gehen! Unter anderem kannst Du Dich an der italienischen Küche orientieren. Denn die ist natürlicherweise vielfältig und zu einem großen Teil vegetarisch. Pizza, Salate, Pasta und vieles weitere gibt es in leckeren Variationen ohne Fleisch und Fisch. Auch die asiatische Küche hat einiges zu bieten: Da in Indien beispielsweise der Fleischverzicht aus religiösen Gründen zur Kultur gehört und in weiten Teilen des Landes bereits seit langer Zeit ausgeübt wird, findest Du hier eine große Vielfalt an exotischen Gerichten.

  3. Informiere Dich über Fleischproduktion

    Die meisten Vegetarier haben aus ethischen Gründen dem Fleischkonsum den Rücken zugekehrt. Gerade die Massentierhaltung und schlechte, nicht artgerechte Lebensbedingungen liefern gute Argumente, seine Ernährungsweise zu überdenken. Du kannst zu einer artgerechteren Nutztierhaltung beitragen, indem Du Dich mehr über Fleischproduktion informierst und Dich verstärkt mit Themen wie Massentierhaltung und industrieller Fleischproduktion auseinandersetzt.

  4. Entscheide, auf welche Erzeugnisse Du verzichten möchtest

    Du brauchst Dir kein schlechtes Gewissen zu machen, weil Du nicht völlig auf Fleisch verzichten möchtest – auch generell weniger davon zu essen ist schon mal ein Erfolg! Vegetarismus gibt es in verschiedenen Varianten: Erlaubt sind zum Beispiel Milchprodukte und auch Eier gehen für viele in Ordnung, manchmal sogar Fisch. Für die einen ist es ok, für die anderen zählen Fische in dieselbe Kategorie wie Huhn oder Schwein.

  5. Lerne Nein zu sagen

    Wie mit vielen anderen Lebensentscheidungen gibt immer wieder Freunde (und auch Verwandte oder gar Fremde), die sie einem wieder ausreden wollen. Lass Dir nicht einreden, dass Deine neue Ernährungsweise nur eine vorübergehende Phase ist oder Du anderen Deine Überzeugungen aufzwingen willst. Zieh lieber Dein eigenes Ding Durch und sag Nein zu Fleischgerichten, die andere versuchen, Dir aufzudrängen. Mit der Zeit werden die kritischen Stimmen leiser und deine Freunde werden Verständnis dafür entwickeln.

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