Unter dem Begriff Apfel ist nicht eine einzige Pflanze zu verstehen. Vielmehr handelt es sich dabei um eine ganze botanische Gattung aus der Familie der Rosengewächse. Mehr als 50 Arten sind derzeit bekannt, die aus Europa, Nordamerika und Asien stammen. Darüber hinaus sind viele weitere Arten vorhanden, die im wesentlichen aus Hybriden bestehen. Die Früchte können dabei kirsch- bis faustgroß sein. Neben den essbaren Sorten sind einige wenige auch ungenießbar. Die Schale der Früchte kann von gelb über grün bis zu rot reichen. Die Konsistenzen des Fruchtfleischs sind vollkommen unterschiedlich. Einige Sorten sind sehr mürbe, bei anderen Ausprägungen hingegen ist das Fleisch fest. Je nach Fruchtfleisch können die Arten in der Küche unterschiedlich genutzt werden. Die Kerne der Äpfel sind klein, in einem Gehäuse versteckt und haben eine braune bis schwarze Farbe. Sie enthalten das Gift Cyanid, das dort allerdings nur in geringen Mengen vorliegt. Die Früchte haben einen hohen Nährwert. Sie enthalten über 80 Prozent Wasser und verfügen über nur wenige Kalorien, weshalb sie gerade bei Diäten eine wertvolle Ergänzung darstellen. Vor allem die B-Vitamine liegen in einer hohen Konzentration vor, sowie das Provitamin A. Darüber hinaus sind Niacin und Folsäure enthalten. Gesundheitlich ist vor allem Pektin wertvoll. Es senkt den Cholesterinspiegel. Ebenso sind Studien bekannt, die darauf schließen lassen, dass die Früchte die Gefahr von Bronchialerkrankungen und Asthma senken. Auch eine vorbeugende Wirkung gegen Krebs wird immer wieder diskutiert. Allerdings müssen für die positiven Wirkungen die Schalen mitgegessen werden. Diese enthalten rund 70 Prozent der Gesamtnährstoffe des Apfels.

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