Das Apfelessig-Fasten wird angewendet, um eine Entschlackung und Entgiftung des Körpers vorzunehmen. Die Fastenzeit kann dabei bis zu vier Wochen betragen. Grundsätzlich handelt es sich daher um eine Form des Heilfastens. Das Fasten beginnt mit einem ruckartigen Verzicht auf die feste Nahrung. Dem Körper werden daher nur noch Flüssigkeiten zugeführt. Dabei sollen mehr als zwei Liter Flüssigkeit pro Tag getrunken werden, so dass der Wasserhaushalt aufrechterhalten bleibt. Beim Apfelessig-Fasten wird in die Flüssigkeit, die idealerweise aus Wasser besteht, Essig zugesetzt. Dieser soll die Reinigung des Darms und die Ausschwemmung der Giftstoffe fördern. Nach ungefähr zwei Wochen beginnt das Fastenbrechen. Hierbei wird dann wieder feste Nahrung zugeführt. Der Aufbau erfolgt schrittweise. Zunächst wird daher nur wenig Nahrung zugeführt. Im Verlauf der nächsten zwei Wochen wird die Menge wieder gesteigert, bis die ursprüngliche Ernährung wieder hergestellt ist. Wissenschaftliche Belege für die Wirksamkeit des Apfelessig-Fastens gibt es nicht. Zugleich wird von der Wissenschaft noch immer bestritten, dass es überhaupt zu einer Anreicherung von Giften und Schlacken im Körper kommt, die ausgeschieden werden müssen. Zwar verbessert sich während der Fastenzeit das Wohlbefinden. Dieser Effekt ist allerdings nicht durch die Ausschwemmung der Gifte und Schlacken zu erklären, sondern vielmehr durch bestimmte hormonelle Vorgänge im Körper, die das Gefühl subjektiv erzeugen.

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