Die Aprikose ist ein Rosengewächs. Ursprünglich aus dem armenischen Raum stammend, wird sie heute in ganz Europa angebaut. Aus den anfänglichen Urformen haben sich inzwischen ungefähr 20 Sorten entwickelt, die zum Teil auch die Namen der Anbaugebiete tragen. Die Aprikose ist in allen europäischen Küchen zu finden. Vor allem in Österreich bildet die Marille – wie die Frucht in diesem Land genannt wird – eine Zutat für eine Vielzahl von Speisen. Europaweit bekannt ist beispielsweise der Marillenknödel. Marmelade aus dieser Frucht ist eine wichtige Zutat für die Sachertorte. Darüber hinaus sind in Österreich noch weitere regional verfügbare Rezepte vorhanden, bei denen die Frucht eingesetzt wird. Nicht nur die Frucht, sondern auch der Kern der Frucht kann verwendet werden. Er wird häufig zur Herstellung von Amaretto und Persipan verwendet. Darüber hinaus kann er gemahlen werden. Dann dient er als Gewürz für Süßspeisen. Allerdings ist er giftig, so dass pro Tag nicht mehr als zwei Stück verzehrt werden sollen (laut Empfehlung des Bundesinstituts für Risikobewertung). Der Geschmack der Kerne erinnert stark an Mandeln. Bedingt durch einen hohen Anteil an Ballaststoffen wirkt die Frucht sehr gut gegen Verstopfung. Darüber hinaus stärkt sie das Herz und das Immunsystem. Bei Diäten fördert sie den Abbau von Körperfett.

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