Aromastoffe werden Lebensmitteln zugesetzt, um einen bestimmten Geschmack oder einen bestimmten Geruch zu erzeugen. Sie finden sich nicht nur in industriellen Produkten wieder, sondern werden häufig auch in ganz normalen Rezepten verwendet, ohne dass sie dabei besonders auffallen. Beispiele hierfür sind die Backaromen, die in vielen Kuchenrezepten zu finden sind. Sie kommen dann zur Anwendung, wenn der Eigengeschmack der Lebensmittel zu schwach ist oder wenn die natürlichen Produkte zu teuer sind. Innerhalb der Aromastoffe können mehrere verschiedene Arten unterschieden werden. Natürliche Aromen kommen in der Natur vor und werden in ihrem natürlichen Zustand zugesetzt. In vielen Fällen müssen sie von bestimmten Rohstoffen abgetrennt werden. Nach der Abspaltung darf allerdings nur noch das Aroma vorliegen, wie es natürlich vorkommt. Bei den naturidentischen Aromen werden keine natürlichen Stoffe abgetrennt. Vielmehr werden sie synthetisch hergestellt bzw. kopiert. Diese müssen nur das Kriterium erfüllen, dass sie chemisch identisch sind. Künstliche Aromen werden ebenfalls synthetisch hergestellt. Es handelt sich dabei um Aromen, deren chemische Zusammensetzung in der Natur nicht zu finden ist. Reaktionsaromen werden durch Hitze gewonnen. Durch dieses Verfahren lassen sich beispielsweise Röstaromen herstellen. Aromaextrakte sind Stoffe, die im wesentlichen wie natürliche Aromen hergestellt werden. Sie können allerdings nicht eindeutig zu dieser Gruppierung gezählt werden. In vielen Fällen handelt es sich dabei um konzentrierte Produkte. Allerdings können sie auch in nicht-konzentrierter Form vorliegen. Beispiele hierfür sind ätherische Öle.

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