Die Artischocke ist ein Korbblütler. Es handelt sich dabei um eine sehr ausdauernde Pflanze, deren essbare Teile die Blüten sind. Die Wildformen stammen aus dem Mittelmeerraum. Sie ähneln stark den Kulturpflanzen, haben allerdings eine deutlich kleinere Blüte. Die Pflanzen sind auf ein warmes Klima angewiesen, weshalb sie nur in den warmen Landstrichen Europas – wie in Frankreich, Italien oder Spanien – angebaut werden können. Darüber hinaus sind auch in den USA und in Südamerika große Artischockenfelder angesiedelt. In der Küche werden nur die Schuppenblätter sowie der Blütenboden verwendet. Andere Teile der großen Pflanzen sind nicht zum Verzehr geeignet. Allerdings gibt es noch kleine Arten, die durchaus im Ganzen gegessen werden können. Die Blätter und der Blütenboden werden gekocht oder gebraten. Der feinherbe, zartbittere Geschmack entfaltet sich am Besten, wenn sie in Salzwasser gekocht werden. Darüber hinaus werden die Blütenböden eingelegt. Ebenso werden sie noch als Belag für Pizza und andere Speisen verwendet.

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