Ayurveda ist eine ganzheitliche Methode, die sich nicht nur auf die Ernährung bezieht. Seit 3.000 Jahren werden die Patienten und Klienten drei Konstitutionstypen zugeordnet die Kapha, Pitta und Vata genannt werden. Diese Typen werden auch als Doshas bezeichnet und beinhalten die körperlichen, seelischen und psychischen Veranlagungen. Diese drei Prinzipien liegen innerhalb eines Menschen gemischt vor und sind in unterschiedlicher Ausprägung vorhanden. Die Therapie selbst wird auf die Typen ausgelegt und besteht aus einem Komplex aus pflanzlichen Arzneimitteln, Fasten, Meditation, Ernährung und reinigenden Anwendungen. Damit soll der Körper in die ursprüngliche Verfassung versetzt werden. Ayurveda wird sowohl von Heilpraktikern wie auch Ärzten eingesetzt. Die Ernährung selbst richtet sich nach den fünf Elementen Feuer, Erde, Wasser, Luft und Raum. Die drei Doshas werden jeweils diesen Elementen zugeordnet. Jedes Nahrungsmittel hat zudem eine von drei Qualitäten, die Gunas genannt werden. Je nachdem, welche Doshas gestört sind, werden die entsprechenden Gunas verzehrt, so dass hier ein Ausgleich stattfindet. Dadurch – so die Lehre – werden Störungen beseitigt und der Mensch bleibt gesund oder wird geheilt. Bedingt durch diese Grundlagen ist die ausschließliche Ernährung mit Ayurveda sehr kompliziert. Die Doshas müssen ständig ermittelt werden und die Nahrung wird darauf ausgelegt. Besteht ein Gleichgewicht, dann muss darauf geachtet werden, dass alle Qualitäten in den Speisen gleichberechtigt vertreten sind.

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