Baby Kost sollte bewusst zubereitet und gekauft werden, denn die falsche Ernährung eines Säuglings kann gravierende Folgen haben. Der kindliche Organismus wird komplett überfordert. So treten beispielsweise schwerwiegende Wasseransammlungen auf. Säuglinge können ständig Infekten zum Opfer werden, da ihre Abwehrkräfte nicht optimal ausgebildet sind. Und auch der Darm wird oftmals in Mitleidenschaft gezogen. Hinzu kommt die Auslösung von Allergien und die Möglichkeit einer Behinderung der körperlichen und seelischen Entwicklung. Die Babynahrung muss daher sehr genau auf die Bedürfnisse des kleinen Menschen abgestimmt sein. Während der Stillzeit entstehen hier im Normalfall keine Probleme. Die Nährstoffe erhält das Kind aus der Muttermilch, so dass es ausreicht, wenn sich die Mutter gesund ernährt. Kann eine Frau nicht Stillen, dann sollte sie auf Flaschenkost zurückgreifen. Diese enthält generell alle wichtigen Nährstoffe. Problematisch wird es erst, wenn feste Nahrung Teil der täglichen Ernährung wird. Denn nicht jeder Brei ist für jedes Alter ideal. Ab dem fünften Lebensmonat beginnt der Zusatz dieser Kost. Dieser Zeitpunkt ist auf Grund von unterschiedlichen Entwicklungsstufen variabel. Allerdings sollte spätestens ab dem siebten Monat eine Beikost zur Muttermilch gegeben werden. Hier bildet sie noch immer die Grundlage der Ernährung, die dann um die Beikost erweitert wird. Viele Hersteller bieten bereits fertige Nahrung für Neugeborene an. Die verschiedenen Produkte sind dabei genau auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt und sind recht natürlich gehalten. Aufgrund verschiedener Lebensmittelskandale und Unsicherheiten auf Seiten der Verbraucher werden die Gläschen allerdings von vielen Menschen gemieden. Zudem wird der frischen Kost noch immer ein höherer gesundheitlicher Wert beigemessen. Deshalb wollen viele Mütter die Babykost selber zubereiten. Die Babykost-Rezepte sollten zunächst möglichst wenige Zutaten enthalten. Darüber hinaus sollte die Umstellung langsam erfolgen. Pro Woche reicht die Erweiterung um ein Lebensmittel. In der Anfangszeit wird empfohlen nur eine Mahlzeit durch Beikost zu ersetzen. Weiterhin erfolgt die Steigerung der Anzahl monatlich. Ideal ist zu Beginn die Verwendung von Karotten, die zu einem Mus verarbeitet werden. Hierdurch kann das Kind an den Löffel gewöhnt werden. Erst nach der Eingewöhnung werden dann Gemüsebrei und Kartoffeln beigemischt. Im weiteren Verlauf nehmen die kindlichen Eisenvorräte ab. Daher wird dem Gemüse-Kartoffel-Brei noch Fleischbrei zugegeben, der fetthaltig ist. Ab der zweiten Stufe gestaltet sich das Babykost-Kochen etwas schwieriger. In diesem Stadium wird eine Mahlzeit durch einen Vollmilch-Getreide-Brei ersetzt, der aus Vollmilch mit 3,5 Prozent Fett sowie aus Getreideflocken oder Grieß und Saft besteht. Hier eignet sich Orangensaft sehr gut, da reichlich Vitamin C vorhanden ist. Dadurch wird die Eisen-Aufnahme gefördert. Zwischen dem zehnten und zwölften Monat erfolgt dann die Umstellung auf die Familienkost. Der vorher gegebene Brei wird nicht mehr püriert, so dass die feste Nahrung zum Bestandteil der täglichen Ernährung wird. Hier sollten noch stark blähende Lebensmittel gemieden werden. Auch schwer verdauliche Zutaten oder leicht verschluckbare Lebensmittel wie Nüsse sollten hier noch nicht vom Kind verzehrt werden. Ab diesem Zeitpunkt beginnt die Erziehung. Ernähren sich die Eltern gesund und frisch, dann wird das Kind damit aufwachsen. Dadurch hält es die vorgelebte Ernährung ebenfalls in seiner Erwachsenenzeit ein.

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