Bier ist ein Getränk, das aus Wasser, Hopfen, Malz und Hefe besteht. Grundsätzlich können ober- und untergärige Biere unterschieden werden. Bei einem untergärigen Bier handelt es sich um diese, dessen Gärprozess bei unter zehn Grad ablaufen. Die verwendete Hefe setzt sich am Boden des Gärbehälters ab. Laut dem bayrischen Reinheitsgebot – das aus dem Jahr 1516 stammt – darf es nur Gerstenmalz, Hopfen, Hefe und Wasser enthalten. Weitere Zusatzstoffe oder Getreidearten sind nicht erlaubt. Beim obergärigen Getränk wird die Gärung bei 15 bis 20 Grad durchgeführt. Die Hefe steigt dabei an die Oberfläche der Flüssigkeit. Dort wird sie dann abgeschöpft. Wie auch beim Untergärigen dürfen nach dem Reinheitsgebot nur die Zutaten Hopfen, Gerstenmalz, Hefe und Wasser enthalten sein. Zusätzlich ist allerdings auch die Verwendung von Weizen erlaubt. Die Einteilung der Biere erfolgt durch den Gehalt an Stammwürze sowie durch die Gärart. Unter dem Begriff Stammwürze wird die Menge an gelösten Stoffen vor der Gärung verstanden. Einfachbier hat einen Gehalt von unter sieben Prozent. Schankbier enthält zwischen 7 und 15 Prozent, Vollbier zwischen 11 und 16 Prozent und Starkbier über 16 Prozent Stammwürze. Der Alkoholgehalt beträgt immer ein Drittel der Stammwürze.

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