Bluthochdruck beschreibt einen Zustand, bei dem in den Arterien durch das Blut ein hoher Druck erzeugt wird. Der normale Wert für den Blutdruck liegt dabei bei 120/80 mmHg. Die Hypertonie – so der Fachbegriff – liegt dann vor, wenn der Blutdruck auf mindestens 140/90 mmHg gestiegen ist. Die Erhöhung sollte dabei im Ruhezustand vorliegen und nicht nach einer anstrengenden körperlichen Betätigung. Bei körperlicher Arbeit steigt der Blutdruck auf natürlichem Weg an, um sich an die Anforderungen anzupassen. Hoher Blutdruck muss nicht das Ergebnis einer Erkrankung sein. In den meisten Fällen liegt sogar keine erkennbare Ursache vor. Nur in ungefähr zehn Prozent aller Fälle ist eine Ursache für die Erhöhung bekannt. Die Bluthochdruck-Ursachen bestehen dann aus Erkrankungen oder können auf Medikamente zurückgeführt werden. Häufig löst auch eine Schwangerschaft Bluthochdruck aus. Auch die tägliche Ernährung kann zu einem Anstieg führen. Oftmals ist ein Zuviel an Kochsalz der Grund für die Erhöhung. Bluthochdruck-Symptome treten teilweise erst nach Jahren auf. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt die Hypertonie häufig unerkannt. Danach kann es zu Kopfschmerzen, Schwindel, Nasenbluten oder Ohrensausen kommen. Oftmals kommt es zu Störungen, die von einer Schädigung der Gefäße ausgehen. Daher können durch den Hochdruck auch Sehstörungen ausgelöst werden. Auch die Luftnot und Kurzatmigkeit sind Symptome, die nicht ignoriert werden dürfen. Ein Engegefühl in der Brust tritt ebenfalls häufig auf. Darüber hinaus kann es zu Herzinfarkten oder Schlaganfällen kommen. Wer keine Schäden erleiden will, der muss den Blutdruck senken. Ein Arzt wird blutdrucksenkende Medikamente verabreichen. Gegen Bluthochdruck stehen darüber hinaus noch allgemeine Maßnahmen zur Verfügung. Häufig wird zum Abbau von Stress das Erlernen von Entspannungsübungen eingesetzt. Darüber hinaus werden sehr oft die Lebensgewohnheiten geändert. Vor allem die tägliche Nahrung kann den Blutdruck stark senken. Die Bluthochdruck-Ernährung besteht aus einer kochsalzarmen Ernährung. Der Zusammenhang zwischen Bluthochdruck und Salz ist nicht geklärt. Dennoch profitieren die meisten Patienten von einem Verzicht.

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