Brot gehört zu den Grundnahrungsmitteln. Rund 300 Brotsorten werden im Handel verkauft. Darüber hinaus sind mehr als 1200 verschiedene Brötchensorten verfügbar. Insgesamt lassen sich allerdings nur drei verschiedene Grundsorten unterscheiden. Das Weizenbrot und das Roggenbrot sind die beliebtesten Arten. Weiterhin gibt es noch die Kategorie der Spezialbrote, die aus fünf Unterkategorien besteht. Bei den Weizen- und Roggenbroten lassen sich jeweils drei verschiedene Formen unterscheiden. Neben dem reinen Weizen- und Roggenbrot gibt es die Weizen- oder Roggenmischbrote. Darüber hinaus sind Weizen- und Roggenvollkornbrote im Handel verfügbar. Die Vollkornbrote enthalten noch alle Bestandteile des ursprünglichen Korns, weshalb sie für die Ernährung besonders wertvoll sind. Bei Mischbroten werden verschiedene Mehle verwendet. Überwiegt der Weizenanteil, dann wird von Weizenmischbrot gesprochen. Wenn der Roggenanteil überwiegt, dann handelt es sich um ein Roggenmischbrot. Bei den Weizenbroten muss ein Anteil von 90 Prozent Weizen vorliegen. Gleiches gilt für die Roggenbrote. Die restlichen zehn Prozent können durch weitere Mehle ergänzt werden. Die Broteigenschaften werden von vier Faktoren beeinflusst. Neben der Getreideart und der Mehlsorte sind Teigherstellung und Teiglockerung wichtige Faktoren. Darüber hinaus spielt die Backform und die Backweise sowie die Lagerung eine wichtige Rolle. Je nachdem wie die verschiedenen Faktoren gestaltet werden, entstehen verschiedene Brote, die sowohl in ihrem Geschmack wie auch in ihrem Aussehen vollkommen unterschiedlich sind. Grundsätzlich können auch Gersten-, Hafer-, Hirse-, Reis- und Maismehle zur Brotherstellung verwendet werden. Sie verfügen allerdings über einen geringen Anteil an Klebereiweiß. Deshalb sind sie ihrer Form nach eher flach. Auch die Krume wird nicht locker, so dass diese Mehle für die Herstellung von Fladenbroten verwendet werden.

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