Buttermilch ist ein Nebenprodukt der Herstellung von mildgesäuerter Butter. Bei der Herstellung der Butter trennt sich die Milchflüssigkeit ab, die dann unter der Bezeichnung Buttermilch im Handel geführt wird. Darüber hinaus kann das Produkt auch bei der Produktion von Süßrahmbutter gewonnen werden. Die Magermilch wird bei dieser Produktionsvariante nochmals mit Milchsäurebakterien versetzt. Das Ergebnis dieses Vorgangs ist dann ein Produkt, das identische Eigenschaften mit der Milchflüssigkeit der mildgesäuerten Butter hat. Das Produkt zeichnet sich vor allem durch seinen sehr geringen Fettgehalt aus. Die Flüssigkeit enthält nur ein Prozent Fett. Der restliche Fettanteil wird für die Herstellung der Butter verwendet. Beim Kauf der Milchflüssigkeit sollte immer auf die genaue Bezeichnung geachtet werden. Laut Gesetz darf nur von reiner Buttermilch gesprochen werden, wenn keine weitere Zusätze enthalten sind. Ist die Bezeichnung „reine” nicht vorhanden, dann ist es dem Hersteller erlaubt noch Wasser oder Magermilch untermischen.

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