Die Konservierung von Lebensmitteln verfolgt den Zweck, Nahrungsmittel länger haltbar zu machen, als dies in ihrer natürlichen Form möglich wäre. Die chemischen Konservierungsstoffe sind eines der vielfältigen Verfahren, die nutzbar gemacht werden können. Sie müssen auf der Verpackung immer angegeben werden und werden zu den Zusatzstoffen gezählt. Deshalb stehen Gattungsnamen und E-Nummern zur Verfügung, die den Stoff genau bezeichnen. Es handelt sich in der Regel um chemische Verbindungen, die künstlich hergestellt werden und in der Natur nicht zu finden sind. Mit den Konservierungsmitteln sollen vor allem Mikroorganismen abgetötet oder gehemmt werden, die für den Zerfall des Lebensmittels verantwortlich sind. Zugleich sollen auch Krankheitskeime abgetötet werden wie die Listerien oder die Clostridien. Chemische Konservierungsstoffe sind nicht in allen Lebensmitteln erlaubt. Gerade Milchprodukte, Fleisch und Säfte müssen frei von diesen Stoffen sein. Erlaubt sind die Mittel allerdings beim Pökeln und anderen Verfahren der Fleischbearbeitung. Alkohol, Räuchern und Kochsalz töten zwar ebenfalls die Keime ab oder verhindern ihre Ausbreitung. Dennoch werden sie nicht unter diesem Begriff zusammengefasst.

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