Chili ist ein Paprika und gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Für die Schärfe ist Capsaicin verantwortlich, das in allen Paprikaarten in unterschiedlicher Konzentration vorliegt. Es handelt sich dabei um eine mehrjährige Pflanze, die krautig wächst. Die Frucht der Chili ist eine Beere. Im Sprachgebrauch wird allerdings von Schote gesprochen. Sie enthält viel Vitamin C. Aber auch viele andere Mineralstoffe und Spurenelemente sind darin enthalten. Wie alle Paprikaarten stammt auch diese scharfe Form aus Mittel- und Südamerika. Bedingt durch ihre Schärfe wurden Pflanzen gezüchtet, deren Konzentration an Capsaicin deutlich vermindert ist. Allerdings finden sich auch die Ursorten wieder vermehrt auf dem Markt. Der Anbau findet heute weltweit statt. Um optimale Bedingungen zu erzielen, wird auf Gewächshäuser zurückgegriffen. Allerdings sind auch Arten bekannt, die im Freiland gezüchtet werden können. Das Gemüse wird sowohl als Gewürz wie auch als Gemüse verwendet. Bei der Verwendung als Gewürz werden die Früchte getrocknet und anschließend in Pulverform vermahlen. Daneben gibt es zahlreiche Soßen, die aus den Früchten hergestellt werden. Die bekannteste Würztunke ist sicherlich die Tabascosoße sowie das Sambal Oelek. Daneben wird das Gemüse als getrocknete Frucht und grob gemahlen angeboten. Werden die Früchte als Gemüse verwendet, wird darauf geachtet, dass es sich um milde Sorten handelt. Sie können in Salaten verarbeitet, in Öl eingelegt oder auch gebraten werden. Daneben werden die Schoten häufig mit Frisch- oder Schafskäse gefüllt. Die Frucht eignet sich auch zum rohen Verzehr.

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