Der Begriff Crash-Diät bezeichnet alle gewichtsreduzierenden Diäten, bei denen möglichst schnell möglichst viel Gewicht abgebaut werden soll. Viele der Abnehmkuren sind dabei von einer starken Monotonie in der Ernährung geprägt. Oftmals sind dabei nur sehr wenige Lebensmittel zugelassen, die dann regelmäßig gegessen werden müssen. Die zugeführte Kalorienmenge liegt bei vielen Diäten dieser Art zwischen 600 und 800 Kilokalorien. Hierdurch entsteht eine starke Mangelerscheinung. Bei diesen Diäten wird keine besonders ausgeprägte Bewegung oder sportliche Aktivität vorgeschrieben. Ihr Effekt ist daher einzig auf die Mangelernährung zurückzuführen. Gerade in diesem Bezug ergeben sich allerdings gravierende Nachteile. Das verlorene Gewicht ist nämlich in der Regel durch die Verminderung von Wasser im Körper bedingt. Zugleich werden auch die Kohlenhydratreserven abgebaut, so dass ein hoher Gewichtsverlust eintritt. Körperfett wird bis zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht verbraucht. Darüber hinaus schaltet der Körper in den Hungerstoffwechsel, so dass weniger Energie verbraucht wird. Nach der Diät bleibt dieser Stoffwechsel bestehen, so dass bei normaler Ernährung schnell wieder zugenommen wird. In vielen Fällen ist das Endgewicht dann höher als das Ausgangsgewicht. Zudem können Nebenwirkungen wie Übelkeit, Mundgeruch, Kreislaufbeschwerden und Ähnliches auftreten. Um die Gefahren möglichst gering zu halten, sollten die Diäten nicht länger als drei bis sieben Tage durchgeführt werden.

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