Die emotionale Verstimmung ist kein Krankheitsbild. Vielmehr werden darunter Beschwerden verstanden, deren Ursache in der Psyche des Menschen liegt. Damit unterscheidet sie sich grundsätzlich von der Magen-Darm-Verstimmung und anderen körperlicher Beschwerden. Die emotionalen Verstimmungen sind häufig Reaktionen auf äußere Einflüsse. Stress, Trauer und andere Bedingungen können emotional weitreichende Folgen haben. Fast immer werden die Verstimmungen von Depressionen begleitet. Die depressive Verstimmung ist dabei gekennzeichnet durch eine deutliche Niedergeschlagenheit. Die Menschen sind traurig. Ihr Denken ist verlangsamt und auch die Körperbewegungen zeigen deutliche Verlangsamungen. Zudem leiden sie häufig unter Schlaflosigkeit. Eine Magen-Verstimmung oder eine Darm-Verstimmung kann begleitend auftreten. Sie sind körperliche Ausdrücke der seelischen Verfassung. So kommt es häufig zu Verstopfungen und anderen Verdauungsproblemen. Nahrung wird nur vermindert aufgenommen. Hungergefühle werden sehr häufig nicht mehr wahrgenommen. Insgesamt ergeben sich daher sehr charakteristische Symptome. Depressive Verstimmung ist trotz ähnlicher Symptomatik allerdings nicht vergleichbar mit der emotionalen Verstimmung. Die Auslöser können ganz unterschiedlich sein. Neben den psychotischen Formen kommen auch körperlich begründete Erkrankungen vor. Darüber hinaus kann ein akutes Trauma oder eine übermäßige Belastung als Auslöser in Betracht kommen. Je nach Entstehung muss die Therapie unterschiedlich gestaltet werden. Unterstützend kann die richtige Ernährung wirken. Gerade bei mittleren und leichten Depressionen wird von der Schulmedizin Johanniskraut in Medikamentenform eingesetzt. Dieses Lebensmittel kann auch als Zutat in der Nahrung verwendet werden. Eine besondere Bedeutung in der Ernährung hat Eicosapentaensäure (EPA). Hierbei handelt es sich um eine Omega-3-Fettsäure. Obwohl noch nicht eindeutig geklärt, beeinflussen die mehrfach ungesättigten Fettsäuren den Neurotransmitter Serotonin. Dieser spielt bei Depressionen eine wichtige Rolle. Darüber hinaus beeinflussen die Aminosäuren Tyrosin und Phenylalanin Depressionen. Der Körper wandelt die Stoffe in Adrenalin und Noradrenalin um, die das vegetative Nervensystem steuern. Diese Stoffe kommen in zahlreichen Lebensmitteln vor. Omega-3-Fettsäuren sind vor allem in Seefisch vorhanden. Deshalb gelten die Fettfische als wertvoller Lieferant. Ausschließlich durch die Ernährung kann aber bei keiner Depression eine Heilung garantiert werden. Aus diesem Grund muss immer zusätzlich ein Arzt konsultiert werden.

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