Viele Wasser, die aus Quellen gewonnen werden, verfügen über einen zu hohen Eisengehalt. Dadurch schmeckt das Wasser stark nach dem Metall und auch seine Farbe kann rotbraun sein. Der Begriff „enteisent“ bedeutet, dass dem Wasser das Eisen entzogen wurde. Das Wasser ist daher ungenießbar und wirkt durch seine Farbe abstoßend. Die rote Färbung stammt vom Rost, der vom Eisen im Wasser gebildet wurde. Damit die Färbung und der Geschmack verbessert werden kann und sich das Wasser somit für den Verzehr als geeignet erweist, wird der Flüssigkeit ein Teil des Eisens entzogen. In der Praxis werden hierfür physikalische Verfahren verwendet, die die Wasserqualität nicht beeinflussen. Die häufigste Methode ist die Abtrennung durch einen Sandfilter. Das Mineralwasser läuft dabei durch Sand, der das Eisen auffängt, so dass es vom restlichen Wasser abgetrennt wird. Hierfür stehen viele verschiedene mögliche Verfahren zur Verfügung. In der Regel verbleibt ein Teil des Metalls allerdings noch in der Flüssigkeit. Der Gehalt wird so reguliert, dass eine sinnvolle Menge des Spurenelements weiterhin enthalten ist. Genutzt wird diese Methode sehr oft bei Quellwasser.

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