Die Erdnuss ist eine Hülsenfrucht und gehört zu den Schmetterlingsblütlern. Damit ist sie keine Nuss im eigentlichen Sinn. Sie ist vielmehr mit Hülsenfrüchten wie der Erbse verwandt. Die einjährigen Pflanzen stammen ursprünglich aus Südamerika. Allerdings hat sich die Pflanze schon recht früh verbreitet und wurde vor allem zur Gewinnung von Öl eingesetzt. Während der größte Teil der Erdnuss in Nord- und Südamerika angebaut wird, ist Europa der größte Abnehmer. Im Gegensatz zu anderen Hülsenfrüchten können Erdnüsse roh gegessen werden. Darüber hinaus wird sie gerne als Zusatz in Milchprodukten und Speiseeis verwendet. Bekannte Produkte sind vor allem Erdnussbutter oder Knabbergebäcke. Auch in vielen Feinbackwaren ist sie zu finden und wird hier wie eine Nuss verarbeitet. In der asiatischen und indischen Küche ist sie in vielen Rezepten zu finden. Die Nuss unterstützt vor allem das Herz-Kreislauf-System. Auch eine cholesterinsenkende Wirkung ist bekannt. Darüber hinaus kann das Wachstum bestimmter Tumore leicht gehemmt werden. Allerdings treten nach dem Verzehr bei vielen Menschen starke allergische Reaktionen auf, die bis hin zu ernsthaften Herz-Kreislauf-Beschwerden reichen können.

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