Der Begriff Erkältung ist ein umgangssprachlicher Begriff. Medizinisch ist er nicht genau definiert. Er bezieht sich auf akute Infektionen, die im Halsbereich, in den Bronchien oder in der Nasenschleimhaut auftreten. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird für die Erkältung oftmals der Begriff Grippe synonym verwandt. Dies ist allerdings unzutreffend. Ein schwerer Verlauf, der auch tödliche Folgen haben kann, ist ein Kennzeichen der Grippe. Erkältung zeichnet sich eher durch einen milden Verlauf ab, der auch selbstständig ohne Behandlung ausheilt. Halsschmerzen, Schnupfen und Husten mit Auswurf sind typische Symptome einer Erkältung. Sie geht darüber hinaus mit Kopf- und Gliederschmerzen einher. Die Symptome halten über einen Zeitraum von einer Woche, selten auch zwei Wochen an. Danach heilt der grippale Infekt in der Regel folgenlos aus. Komplikationen treten dann auf, wenn sich die Erreger ausbreiten können, da das Immunsystem geschwächt ist. Dann kann es auch zu Nasennebenhöhlenentzündungen, Lungenentzündungen sowie Kehlkopf- und Mittelohrentzündungen kommen. In vielen Fällen kann eine Erkältung eine Schwangerschaft zeitweise zu einer Tortur machen. Schwangere sind häufig davon betroffen. Dies ist ein Resultat aus dem Umstand, dass das Immunsystem während der Tragzeit nicht immer zuverlässig ist. Das werdende Leben wird dadurch allerdings nicht beeinträchtigt. Schwangere sollten möglichst nicht medikamentös behandelt werden. Auch eine Selbstbehandlung mit Arzneimitteln sollte nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen. Der überwiegende Teil kann durch die Plazenta nicht ausgefiltert werden, so dass die Wirkstoffe auf das ungeborene Leben übergehen können. „Erkältung was tun?“ Eine Frage, die sich viele Menschen jedes Jahr erneut stellen. Gegen Erkältung gibt es viele Hausmittel, die eine Berechtigung in der Therapie haben. In der Regel macht ein Hausmittel Erkältungen und Auswirkungen der Erkrankung erträglich. Inhalationen lösen den Schleim, Lutschpastillen aus Salbei können Halsschmerzen bekämpfen. Darüber hinaus sollte viel Flüssigkeit eingenommen werden. Ideal sind Teevarianten. Vitamin C scheint einigen Studien zu Folge ebenfalls eine positive Wirkung haben. Darüber hinaus hilft es, wenn sich der Patient warm hält und viel Ruhe einhält. Bei einer Erkältung Sauna und Heißbäder durchführen zu wollen, ist allerdings nicht von Vorteil. Zwar scheinen die Maßnahmen zunächst zu helfen, doch eine weitreichende oder verkürzende Wirkung kann hier nicht bescheinigt werden. Sport – Erkältung ist ebenfalls eine Paarung, die eher nachteilige Wirkungen verbreitet. Der geschwächte Körper wird durch die Betätigung noch weiter geschwächt. Es gibt noch ein wirksames Hausmittel bei Erkältung: Hühnersuppe. Dass sie wirkt, konnten nachgewiesen werden. Aus welchem Grund die Wirkung eintritt, ist allerdings nicht geklärt.

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