Die Ernährung bei Diabetes gleicht einer normalen und ausgewogenen Ernährung, wie sie von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlen wird. Deshalb entspricht auch die Nährstoffzufuhr den Richtlinien, die für Nicht-Diabetiker gelten. Dadurch soll das Normalgewicht der Betroffenen angestrebt werden. Gerade bei an Typ-2-Diabetes Erkrankten ist häufig Übergewicht zu beobachten, das abgebaut werden muss. Kohlenhydrate sind die einzigen Stoffe, die den Blutzucker direkt beeinflussen. Sie müssen daher weiterhin auf dem Speiseplan stehen, da sie sehr wichtig für den Energiestoffwechsel sind. Der Anteil derer sollte dabei der normalen Zufuhr entsprechen, wie er auch bei gesunden Menschen empfohlen wird. Die Kohlenhydrate sollten allerdings auf mehrere Mahlzeiten verteilt werden, so dass keine Schwankungen des Blutzuckerspiegels auftreten können. Darüber hinaus sollten Lebensmittel verwendet werden, die den Spiegel langsam ansteigen lassen wie Vollkornprodukte, die Mehrfachzucker enthalten. Der Körper braucht länger, um diese Stoffe aufzuspalten und nimmt sie daher langsamer in den Blutkreislauf auf. Auch Zucker kann verwendet werden, wenn der Stoffwechsel gut eingestellt ist, der Spiegel regelmäßig kontrolliert wird und er nicht in Getränken oder pur eingenommen wird. Diätprodukte sind nicht notwendig. Zugleich muss Zucker auch nicht gegen Austauschstoffe wie Sorbit ersetzt werden. Wie auch bei Gesunden sollte Fett rund 30 Prozent der Nahrung und Eiweiß rund 15 Prozent ausmachen. Auch geringe Mengen Alkohol sind erlaubt. Liegt zu wenig Zucker im Blut vor, dann kann Traubenzucker, Fruchtsaft oder Cola als Ausgleich dienen. Hierbei gilt, dass der Betroffene zuerst essen muss und danach erst die Messung des Insulinspiegels erfolgt. Dies ist dadurch begründet, dass durch den Unterzucker auch ein Koma entstehen kann.

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