Ernährung ist ein wichtiges Thema, besonders während der Schwangerschaft. Gerade der Energiebedarf wird dabei allerdings häufig überschätzt. Ausgehend vom normalen Bedarf, muss die Frau nur rund 255 Kalorien täglich mehr zu sich nehmen. Dieser Wert gilt ab dem vierten Monat der Schwangerschaft. Damit sind alle zusätzlichen Anforderungen abgedeckt. Am Ende der Schwangerschaft sollte die Frau rund 9 bis 18 Kilogramm an Gewicht zugenommen haben. Liegt die Gewichtszunahme darüber, dann ist davon auszugehen, dass zu viel Energie mit der Nahrung aufgenommen wurde. Die Energie sollte insgesamt vermehrt aus Obst, Gemüse, Getreide, Fleisch, Fisch sowie Milch und Milchprodukte gewonnen werden. Kuchen und andere Süßigkeiten sollten eher nachrangig sein und daher in kleinen Mengen konsumiert werden. Grundsätzlich gilt, dass die Ernährung nicht unterschiedlich im Vergleich zur normalen gesunden Ernährung aufgebaut sein sollte. Allerdings sollte die Zufuhr an Kohlenhydraten leicht erhöht werden. Zugleich sollte die Zufuhr an Fett auf 35 Prozent angehoben werden. Auch dieser Wert ist nur leicht über den herkömmlichen Empfehlungen angesiedelt. Eine starke Abweichung ergibt sich nur aus den Eiweißen, die rund 23 Prozent erhöht in der Nahrung vorliegen sollten, da sie zum Aufbau des Körpergewebes benötigt werden. Bezüglich der Vitamine und Mineralstoffe muss auf eine höhere Folsäurezufuhr geachtet werden, da dies für die Entwicklung der Wirbelsäule des Kindes wichtig ist. Zwar steigt der Bedarf an einigen Vitaminen, doch hier kann ein Ausgleich durch den vermehrten Verzehr von Obst und Gemüse geschaffen werden. Problematisch ist vielmehr, dass viele Frauen eine Eisenunterversorgung aufweisen. Dies sollte durch eisenhaltige Lebensmittel ausgeglichen werden wie Nüsse, grünes Blattgemüse oder auch Getreide.

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