Der Begriff Ernährungsformen steht als Sammelbegriff für eine Vielzahl von Ernährungslehren. Sie alle basieren auf einer speziellen Ernährung. Diese wird dabei immer durch eine Theorie begründet, die sich häufig auf die Entstehungen von Krankheiten bezieht. Darüber hinaus beinhalten die Grundlagen auch immer eine Theorie über die Funktion des menschlichen Körpers und seine Bedürfnisse. In vielen Formen sind auch spirituelle Einflüsse deutlich erkennbar, die teilweise Energien mit sich bringen, die auf den Menschen Einfluss nehmen. Aufgrund dieser Theorien werden dann verbotene und erlaubte Lebensmittel ermittelt. Darüber hinaus kann auch die Zusammensetzung der Lebensmittel festgelegt werden sowie deren Zubereitungsformen. Die Ernährungsformen können allerdings auch kulturell bedingt sein. Verschiedene Kulturen haben unterschiedliche Gewohnheiten bezüglich ihrer Lebensmittelauswahl und -zubereitung. Dies ist vor allem von den natürlichen Ressourcen abhängig, die in einer Kultur vorhanden sind. Die herkömmliche Ernährungsform ist die Vollwerternährung. Hierbei dürfen alle Lebensmittel verzehrt werden. Die Zusammensetzung wird hauptsächlich durch die Inhaltsstoffe der Nahrung bestimmt. So werden die Anteile der Brennstoffe in den Nahrungsmitteln festgelegt sowie die notwendigen Vitamine und Mineralstoffe. Diese Empfehlungen sind allerdings Richtlinien, die nicht unbedingt eingehalten werden müssen. Alternative Ernährungsformen sind wesentlich spezieller. Sie folgen einer bestimmten Philosophie und weichen teilweise stark von den Empfehlungen für eine vollwertige Ernährung ab. So finden die asiatischen Philosophien beispielsweise häufig Anwendung, nach denen die Lebensmittel in bestimmte Energien unterteilt werden können. Daneben gibt es Formen, bei denen kein Fleisch gegessen wird. Auch Varianten, bei denen die Lebensmittel eine bestimmte Wirkung auf den Organismus haben, sind üblich. Bekannte Beispiele der Ernährungsalternativen sind beispielsweise der Vegetarismus, das Ayurveda oder auch die basische Ernährungslehre. Die Grundlagen der Ernährungsformen sind allerdings meistens wissenschaftlich nicht bestätigt. Häufig besteht sogar die Gefahr einer Mangelernährung, wird die Form über eine lange Zeit durchgeführt. Auch die spirituellen Grundlagen widersprechen häufig den wissenschaftlichen Meinungen, so dass viele Grundlagen in das Bereich des Glaubens fallen. Bedingt durch die Definitionen gehören auch die gewichtsreduzierenden Diäten in die Ernährungsalternativen. Viele Diäten basieren allerdings auf den wissenschaftlich bestätigten physiologischen Grundlagen. Es gibt aber auch Formen, die eher eine Alternative darstellen und auf unbewiesenen Behauptungen beruhen.

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