Farbstoffe werden in Lebensmitteln dann eingesetzt, wenn die Produkte selbst farblos sind oder bei der Verarbeitung ihre natürliche Farbe verlieren. Die Stoffe verfälschen dabei die Lebensmittelqualität und machen sie für den Verbraucher attraktiver. Sie können beispielsweise einen hohen Frischfruchtgehalt signalisieren, der allerdings nicht vorhanden ist. Damit eine Täuschung des Verbrauchers weitgehend ausgeschlossen wird, müssen die Stoffe auf der Zutatenliste vermerkt sein. Insgesamt lassen sich natürliche, naturidentische und synthetische Farbstoffe unterscheiden. Natürliche Stoffe sind gesundheitlich unbedenklich und werden aus Pflanzen gewonnen. Naturidentische Stoffe werden chemisch hergestellt, sind in dieser Form allerdings auch in der Natur zu finden. Synthetische werden industriell hergestellt. Die Lebensmittel erhalten mit diesen Stoffen eine gleichmäßigere und kräftigere Farbe als mit den natürlichen oder naturidentischen Zusätzen. Auf der Verpackung werden die Farbstoffe entweder mit dem korrekten Namen oder mit E-Nummern angegeben. Die E-Nummern sind Schlüsselzahlen, die innerhalb der EU einheitlich geregelt sind. So steht beispielsweise E140 immer für das Chlorophyll und das E122 immer für Azorubin rot. Letzteres stellt einen synthetischen Farbstoff dar.

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