Wie der Name bereits aussagt, wird Fast-Food für den schnellen Verzehr produziert. Dies bezieht sich nicht nur auf die Zubereitung der Speisen, sondern auch für die Zeitspanne von der Bestellung und Auswahl bis zur Herausgabe der Bestellungen. Damit ist diese Ernährungsform zu jeder Zeit und an den meisten Orten schnell erhältlich. Im Mittelpunkt dessen steht die Rationalität sowie die Funktionalität. Um das Essen schnell servieren zu können, werden die Abläufe zeitlich optimiert. Auf die normalen Essgewohnheiten wird überwiegend verzichtet. Die Lebensmittel werden oftmals im Stehen oder Gehen verzehrt. Darüber hinaus werden die Speisen auch vor Ort sehr schnell verzehrt. Grundlage für die Zubereitung sind Fertig- oder Halbfertigprodukte, die industriell hergestellt werden. Diese müssen in den verschiedenen Fast-Food-Restaurants fertiggegart und in einer gleichbleibenden Weise zusammengesetzt werden. Die Ernährung mit diesen Produkten hat starke gesundheitliche Nachteile. Die verschiedenen Produkte verfügen meistens über einen sehr hohen Fettanteil. Vor allem unerwünschte gehärtete Fette kommen bei der Zubereitung zum Einsatz. Darüber hinaus zeigen sich sehr häufig hohe Anteile an Salz oder Zucker, die als Geschmacksträger eingearbeitet werden. Die Garmethoden sind sehr fettreich, wobei die Fette häufig von den Produkten aufgenommen werden, so dass ihr Fettanteil weiter erhöht wird. Zudem ist nur ein geringer Ballaststoffanteil vorhanden. Deshalb ist der Sättigungseffekt zunächst gering, so dass mehr Kalorien eingenommen werden. Ein weiteres Problem besteht in den Zusatzstoffen, die in den Produkten zu finden sind. Sie sind oftmals chemischer Natur und können Allergien auslösen. Bedingt durch die Einseitigkeit der Ernährung und der spezifischen Zusammensetzung, ergeben sich zahlreiche gesundheitliche Probleme. Fast-Food wird beispielsweise auch für Übergewicht, Diabetes Typ II, Stoffwechselprobleme sowie für Leber- und Nierenprobleme verantwortlich gemacht. Darüber hinaus können die Inhaltsstoffe der Speisen auch starke Allergien verursachen. Grundsätzlich sollte die Ernährungsform nur gelegentlich angewendet werden. Bei regelmäßigem Konsum überwiegen die gesundheitlichen Nachteile, so dass sie als Haupternährungsmodell nicht geeignet ist.

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