Fastenkur

Die Fastenkur hat vor allem einen körperlichen Nutzen. Sie besteht aus einem Verzicht auf feste Nahrung über einen festgelegten Zeitraum. Flüssigkeiten werden weiterhin konsumiert. Neben Wasser erlauben viele Kuren auch Tees. Darüber hinaus dürfen bei vielen Formen auch Suppen konsumiert werden. Das Fasten beginnt mit einem radikalen Absetzen der festen Nahrung. Der Entzug der festen Lebensmittel dauert bis zu zwei Wochen. Danach wird das Fastenbrechen durchgeführt. Hierbei wird die Einnahme der festen Nahrung langsam über mehrere Tage gesteigert, bis dann wieder normal gegessen wird. Ziel der Fastenkur ist die Steigerung des körperlichen Wohlbefindens sowie die Förderung der Gesundheit. Während die Steigerung des Wohlbefindens subjektiv ist und daher meistens erreicht wird, konnte für die positiven Effekte in gesundheitlicher Hinsicht bisher kein wissenschaftlicher Beweis erbracht werden. Im Rahmen von Diäten kommt es sogar manchmal zu einem negativen Effekt. Der Körper stellt sich auf den Hungerstoffwechsel um. Daher verbraucht er wesentlich weniger Kalorien. Wird die Nahrung gesteigert, dann verbleibt der Körper dennoch in diesem Stoffwechsel, so dass eine Diät wesentlich schwieriger durchführbar wird. Auch für die Behauptung, dass der Körper beim Fasten Gift- und Schlackenstoffe ausleitet, konnte bisher nicht durch Studien belegt werden.

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