Feuchthaltemittel werden innerhalb der Lebensmittelproduktion eingesetzt. Sie binden das in der Nahrung enthaltene Wasser und verhindern deshalb die Austrocknung. Die verschiedenen Stoffe sind für den Einsatz bei allen Lebensmitteln zugelassen. Bei Süßigkeiten verhindern sie nicht nur die Austrocknung, sondern auch das Kristallisieren des Zuckers. Die Mittel werden vor allem bei industriellen Produkten eingesetzt, die sehr schnell austrocknen. Ein Beispiel hierfür sind Süßigkeiten, Konfitüren, Gelees oder Fleischprodukte wie Wurst. Für die Zubereitung von Frischwaren werden sie in der Regel nicht benötigt. Der Einsatz dieser Produkte ist nicht beschränkt. Dies resultiert aus dem Umstand, dass die Feuchthaltemittel gesundheitlich unbedenklich sind. Allerdings werden viele Substanzen aus genetisch veränderten Pflanzen und Tieren gewonnen. Wer den Verzehr genetisch veränderter Produkte verhindern will, kann auf BIO-Produkte zurückgreifen. Die Mittel werden oftmals auch als Zuckeraustauschstoff eingesetzt und sind somit oftmals in zuckerfreien Lebensmitteln enthalten. Ein bekannter Stoff ist hier das Sorbit, das in zahlreichen Produkten eingesetzt wird. Ein übermäßiger Verzehr löst allerdings Durchfälle aus.

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