Die Fructoseintoleranz ist eine Unverträglichkeit von Fructose (Fruchtzucker). Von einer Intoleranz wird dann gesprochen, wenn Symptome bei Einnahme des Stoffes auftreten. Verläuft die Unverträglichkeit symptomlos, dann wird von einer Malabsorbtion gesprochen. Ursache für die Entwicklung einer Symptomatik ist ein gleichzeitiges Vorliegen einer funktionellen Darmstörung und dem ungenügenden Entzug des Fruchtzuckers im Dünndarm. Ein Teil des Zuckers wandert in den Dickdarm. Dort entstehen Symptome, die leicht mit der Laktoseintoleranz verwechselt werden können. Blähungen, Durchfall und Schmerzen sind unter Umständen auch Anzeichen für eine Laktoseintoleranz. Fructose-Intoleranz verursacht darüber hinaus auch Übelkeit. Ebenso kann ein Reizdarm oder ein Reizmagen vorhanden sein. Deshalb ist die Unterscheidung schwierig und die genaue Unverträglichkeit kann nur durch das Weglassen von betreffenden Lebensmitteln ermittelt werden. Wird Fructose gemieden, dann verschwinden die Symptome. Fructoseintoleranz und Laktoseintoleranz können dadurch klar abgegrenzt werden. Bedingt durch die Mechanismen werden bei der Fructoseintoleranz Lebensmittel ausgeschlossen oder nur noch in geringen Mengen eingenommen, die Fructose enthalten. Allerdings kann nicht nur die Ernährung Fructoseintoleranz und deren Erscheinungen beeinflussen. Vielmehr muss auch die funktionelle Darmstörung behandelt werden. Eine ursächliche Behandlung ist nicht bekannt, so dass nur die Auswirkungen bekämpft werden können. Die vermehrte Zufuhr von Glucose kann die Aufnahme von Fructose verbessern. Dies ist ein Resultat aus dem Umstand, dass dadurch ein Protein aktiv wird, das die Aufnahme verbessert.

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