Grundsätzlich können Fettsäuren anhand ihrer Doppelbindungen unterschieden werden. Eine grobe Einteilung kann hier in gesättigte Fettsäuren und ungesättigte Fettsäuren getroffen werden. Gesättigte Fettsäuren kommen in industriell verarbeiteten Produkten vor. Solche Produkte sind beispielsweise Butter, Butterschmalz, Kokosfett, Schmalz und Palmkernöl. Aber auch in Fleisch und Fleischprodukten sind sie zu finden. Ihr Merkmal ist, dass sie keine Doppelbindung in ihren Molekülen eingehen. Der Körper braucht diese Fettsäuren nicht. Daher sind sie nicht essenziell und müssen nicht unbedingt zugeführt werden. Ein hoher Anteil der Säuren ist unerwünscht, da sie viele verschiedene Erkrankungen begünstigen, die teilweise tödlich enden können. Beispiele hierfür sind Arteriosklerose, Diabetes Typ 2, Herzkrankheiten, Krebs oder auch Störungen des Fettstoffwechsels. Der Anteil der gesättigten Fettsäuren an der Gesamtfettzufuhr sollte nicht mehr als ein Drittel betragen. Im Idealfall liegt die Zufuhr wesentlich unter diesem Wert.

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