Wie alle Spargelarten ist auch der Grünspargel ein mehrjähriges Gewächs. Er bevorzugt warme Temperaturen und nährstoffreiche Böden. Daher wird er in Deutschland nur vergleichsweise selten angebaut. Im Gegensatz zum Bleichspargel – der weiße Spargel – muss der Grünspargel kaum geschält werden. Er ist zart im Biss, hat allerdings einen leicht intensiveren Geschmack als die herkömmlichen Sorten. In der Küche wird er ähnlich verwendet wie der weiße Spargel. Die traditionellste Zubereitungsart ist das Kochen. Der grüne Spargel hat eine Garzeit von rund einer viertel Stunde. Allerdings kann er auch gebraten werden. Nach dem Braten hat er wesentlich mehr Biss als nach dem Kochen. Obwohl in Deutschland nicht üblich, kann grüner Spargel auch roh verzehrt werden. Allerdings unterscheidet sich das Aroma dann deutlich vom gekochten Gemüse. Bedingt durch seinen Geschmack, passt das Königsgemüse zu einer Vielzahl feiner Speisen. Er wird beispielsweise auf Pasta in der Kombination mit Lachs verwendet. Aber auch auf Pizza ist er häufig zu finden. Darüber hinaus ist er eine schmackhafte Beigabe zu Salaten. Zu kräftig schmeckenden Gemüsesorten, wie Paprika, passt er weniger. Diese Sorten überdecken den Eigengeschmack, so dass er hier vielmehr eine optische Beilage bildet.

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