Guarana ist eine Lianenart, die aus dem Amazonasgebiet stammt. Es handelt sich dabei um ein Seifenbaumgewächs, das über rote Früchte verfügt, die einen bitteren Geschmack haben. Die Früchte werden hauptsächlich in Lebensmitteln wie Energy-Drinks eingesetzt. Darüber hinaus werden auch Kaugummistreifen sowie Schokoladen mit den Früchten verfeinert. In der Heimat der Pflanze wird aus der Frucht ein Heißgetränk hergestellt, das ähnliche Wirkungen wie Kaffee entfaltet und auch auf ähnliche Weise hergestellt wird. Der Koffeingehalt liegt bei ungefähr sechs Prozent der Gesamtmenge. Somit enthält Guarana wesentlich mehr Wirkstoff als das schwarze Getränk oder Tee. Allerdings ist das Koffein an Gerbstoffe gebunden, so dass zunächst diese Stoffe abgebaut werden müssen, bis der Wirkstoff im Körper aufgenommen werden kann. Daher hält die Wirkung bis zu sechs Stunden an und ist gleichmäßig über diesen Zeitraum hinweg verteilt. Die Frucht wird auch in Diätmitteln eingesetzt. Sie hat hier eine hungerdämpfende Wirkung, die ebenfalls auf den eben genannten Inhaltsstoff zurückzuführen ist. Bedingt durch die hohe Wirkstoffkonzentration kann es leicht zu einer Überdosierung kommen. Die Folgen hiervor sind Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Herzrasen, Reizbarkeit sowie Schlafstörungen und Muskelschmerzen. Zugleich kann auch eine Abhängigkeit entwickelt werden, so dass nach dem Absetzen starke Entzugserscheinungen auftreten können. Menschen mit Bluthochdruck sowie Schwangere und Stillende sollten Guarana meiden.

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