Die Heidelbeere ist ein Heidekrautgewächs. Es handelt sich dabei um einen Zwergstrauch, der bis zu 30 Jahre alt werden kann. Wenn er sich ansiedelt, kann er mehr als 1.000 qm bedecken, indem er sich vegetativ vermehrt. In ihrer wilden Form kommt die Beere sowohl in Europa wie auch in Asien vor. Dabei kann sie in der Ebene und auch im Gebirge wachsen. Heidelbeeren werden in der Regel roh verzehrt. Allerdings können sie auch als Zutat für zahlreiche Gebäckvarianten, wie Muffins oder Käsekuchen, verwendet werden. Auch Marmelade aus den Früchten ist sehr beliebt. Bei Kindern sind sie beliebt, da sie sowohl die Zähne wie auch die Zunge stark einfärben, was allerdings ungefährlich ist. Wilde Heidelbeeren sollten nicht ungewaschen und unzubereitet verzehrt werden. Zwar fehlt noch immer der Nachweis, doch steht der Verzehr im Verdacht, Fuchsbandwürmer zu übertragen. Im Idealfall sollten wilde Früchte auf keinen Fall gegessen werden. Sie können auch andere Krankheiten übertragen, da ihre Wuchshöhe nur sehr gering ist. Deshalb können die Beeren sehr schnell mit Tierfäkalien in Berührung kommen. Für den Verzehr stehen allerdings viele kultivierte Früchte zur Verfügung. Frische Früchte können abführende Wirkungen entfalten, wenn eine größere Menge verzehrt wird. Aber auch entzündungshemmende Eigenschaften sind mittlerweile bekannt. Hierfür muss die Frucht allerdings äußerlich angewendet werden.

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